Frühlingswetter am Wochenende Neun Motorradfahrer sterben bei Verkehrsunfällen

In vielen Teilen Deutschlands lockten am Wochenende Temperaturen von mehr als 20 Grad ins Freie. Für mindestens neun Biker endete der Frühlingsausflug jedoch tödlich.


Das sonnige Wetter hat am Wochenende viele Motorradfahrer auf die Straßen in Deutschland gelockt, dadurch ist offenbar die Zahl der schweren Unfälle gestiegen: Mindestens neun Biker kamen seit Freitagnachmittag ums Leben. Bis zum Sonntagabend kam es in mindestens sechs Bundesländern zu tödlichen Unfällen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa bei der Polizei in allen 16 Bundesländern ergab.

In Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen starben den Angaben zufolge jeweils zwei Biker, in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen jeweils einer. Die Unfallursachen sind beim Großteil der Fälle noch ungeklärt.

Am Wochenende hatte Hoch "Leo" Frühlingswetter nach Deutschland gebracht. Nachdem es noch am Freitagmorgen etwa in Hessen erhebliche Probleme wegen zum Teil heftiger Schneefälle gegeben hatte, vertrieb "Leo" am Samstag die Wolken und machte den Weg frei für Südwind.

Die Schönwetterphase endet allerdings bereits wieder: Zum Wochenbeginn werde sich im Westen endgültig wieder wechselhaftes und kühleres Wetter durchsetzen, sagte Robert Hausen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag. Der Osten profitiere dagegen noch länger vom freundlichen und warmen Frühlingswetter.

mxw/dpa



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