Fußball-WM Der Ball rollt - und wie!

Jubel der jungen Wilden: "Größte Ausstöße von Glückshormonen"
dpa

Jubel der jungen Wilden: "Größte Ausstöße von Glückshormonen"


Zugegeben: Ich gehörte anfangs auch zu den Berufsunken, was den deutschen Fußball angeht. Ganz bewusst habe ich für die Zeit der WM alle Jobs abgesagt, weil ich einmal das machen wollte, was die Natur für diesen Fall vorgesehen hat: mit Freunden grillen und die Spiele schlechtreden.

Stattdessen bin ich dann hemmungslos euphorisch geworden. Speziell das Spiel gegen England hat zu den größten Ausstößen von Glückshormonen geführt, die ich beruflich und privat in diesem Jahr erlebt habe.

Sogar der geschätzte Kollege Oliver Kalkofe, der früher im Sportunterricht immer der besseren Mannschaft als Handicap zugelost wurde, kannte einzelne deutsche Spieler auf einmal mit Namen. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der deutsche Fußball inzwischen sogar bislang resistente Bevölkerungsteile für sich eingenommen hat - das war er!

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