Galapagos-Inseln Busfahrer fährt Riesenschildkröte an - 10.300 Euro Strafe

Ein Busfahrer in Ecuador muss Tausende Euro zahlen, weil er eine seltene Riesenschildkröte touchiert und ihren Panzer teilweise zerstört hat. Der Mann hatte Touristen an Bord.

Riesenschildkröten genießen auf den Galapagosinseln Schutz (Symbolbild)einen besonderen Schutz (Symbolbild)
imago images

Riesenschildkröten genießen auf den Galapagosinseln Schutz (Symbolbild)einen besonderen Schutz (Symbolbild)


Weil er auf den Galapagosinseln eine Riesenschildkröte angefahren hat, muss ein Busfahrer eine hohe Geldstrafe aufbringen. Der Mann, der Touristen über die Inseln im Ostpazifik befördere, müsse 11.347,20 Dollar (etwa 10.300 Euro) bezahlen, teilten die Behörden des ecuadorianischen Nationalparks mit. Er habe den Panzer des Weibchens bei dem Unfall am 21. November "teilweise zerstört".

Bei dem Tier handelte es sich um eine vom Aussterben bedrohte Art, die sogenannte Chelonoidis porteri. Die Galapagosinseln, ein isoliert im Pazifik gelegenes Archipel, beherbergen weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also Arten, die nur dort vorkommen. Sie waren Ende der Siebzigerjahre der erste Ort, der als Welterbe auf die Liste der UN-Kulturorganisation Unesco aufgenommen wurde.

Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahre 1835 inspirierte den Forscher Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie - unter anderem durch die Beobachtung der später nach ihm benannten Darwin-Finken.

irb/AFP



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