Gefährlicher Auto-Stunt Schwerer Unfall bei James-Bond-Dreharbeiten

Lizenz zum Verletzen: Bei den Dreharbeiten für den neuen James-Bond-Film "Quantum of Solace" hat sich erneut ein schwerer Unfall ereignet. Zwei Stuntmen prallten auf dem Set in Italien mit dem Auto gegen eine Mauer - einer der beiden Männer schwebt in Lebensgefahr.


Rom - Rasante Kamerafahrten, halsbrecherische Stunts, die Verfolgungsjagd im Minutentakt - klassische Markenzeichen eines James-Bond-Films. Doch für den Showeffekt im großen Stil gehen die Mitarbeiter am Set offenbar auch große Risiken ein: Bei den Dreharbeiten für den neuen James-Bond-Film "Quantum of Solace" in Italien hat sich wieder ein schwerer Unfall ereignet.

Bond-Darsteller Craig: Showeffekt mit Risiko
REUTERS

Bond-Darsteller Craig: Showeffekt mit Risiko

Zwei Stuntmen prallten am Mittwoch mit dem Auto zunächst gegen einen weiteren Wagen und dann gegen eine Mauer, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Einer der beiden Männer habe nach dem Unfall wiederbelebt werden müssen und sei in einem kritischen Zustand.

Bereits am vergangenen Samstag hatte ein Setmitarbeiter den Aston Martin des Agenten ihrer Majestät unfreiwillig im Gardasee versenkt. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen. Er trug aber nur einige leichte Prellungen davon.

"Quantum of Solace" mit dem britischen James-Bond-Darsteller Daniel Craig soll Ende des Jahres in die Kinos kommen. Anfang Januar begannen die Dreharbeiten in Großbritannien, weitere Drehorte sind Panama, Chile und Mexiko sowie Spanien. Einige Szenen werden zudem in den Londoner Pinewood-Studios gedreht.

amz/AFP



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