Gehirntumor George Harrison kämpft weiter

Am Wochenende hieß es, der an Krebs erkrankte Ex-Beatle George Harrison habe sich bereits mit seinem Schicksal abgefunden. Harrison hat dem nun energisch widersprochen.


Harrison: Gibt nicht auf
AP

Harrison: Gibt nicht auf

London - Er fühle sich nach seiner jüngsten Krebsbehandlung "aktiv und sehr gut" und setze seinen Kampf gegen den Tumor fort. Mit dieser persönlichen Erklärung wiesen Harrison und seine Frau Olivia Berichte zurück, der 58-jährige Musiker habe sich bereits mit seinem bevorstehenden Tod abgefunden. Das Paar sei über entsprechende Meldungen "enttäuscht und angewidert", hieß es in der Erklärung weiter.

Der "Sunday Mirror" hatte am Sonntag den früheren Beatles- Produzenten Sir George Martin mit den Worten zitiert: "Er (Harrison) hat einen unbeugsamen Geist. Aber er weiß, dass er bald sterben wird, und er akzeptiert das." In der Erklärung weist Harrison die Berichte als "unwahr, unsensibel und unerwünscht" zurück. George Martin habe ausdrücklich bestritten, mit einer Zeitung gesprochen zu haben.

Erst Anfang Juli war bekannt geworden, dass Harrison in einer Krebsklinik in Bellinzona (Schweiz) wegen eines Gehirntumors behandelt worden war. Das britische Fernsehen BBC und andere Medien hatten berichtet, Harrison habe einen bösartigen Tumor, die dritte Krebserkrankung in nur vier Jahren.



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