Geldtransporter Raubüberfall mit Panzerfaust

In Neuss haben drei Männer einen Geldtransporter ausgeraubt. Sie bedrohten die Fahrer mit einer Panzerfaust und erbeuteten mehrere 100.000 Mark. Mit der Tat könnte ein als RAF-Mitglied gesuchter Mann in Verbindung stehen.


Neuss - Die Polizei sieht in dem Überfall auf den Geldtransporter Parallelen zu einem ähnlichem Fall, der sich im Sommer 1999 in Duisburg ereignet hatte. Damals wurde laut Presseberichten am Tatort ein Haar gefunden, dessen Genanaylse ergeben habe, dass es von dem wegen mutmaßlicher RAF-Zugehörigkeit gesuchten Ernst-Volker Staub stamme.

In Duisburg wie auch im aktuellen Raubüberfall in Neuss rammten drei maskierte Männer den Transporter mit einem anderem Auto. In Neuss feuerten sie zunächst zwei Schüsse auf den Geldwagen ab. Dann richteten sie die Panzerfaust auf die Wachleute und zwangen sie, das Bargeld herauszugeben. Die Täter flüchteten laut Zeugenaussagen mit ihrer Beute in einem schwarzen Mercedes. Das Fluchtfahrzeug wurde kurze Zeit später nur wenige 100 Meter vom Tatort entfernt entdeckt. Die beiden Wachleute wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Die Fahnung nach den Räubern blieb bislang erfolglos.



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