Gelsenkirchen Fahrschüler fährt Gaszapfsäule um und sorgt für Explosionsgefahr

Bei einer Fahrstunde ist ein junger Mann in Gelsenkirchen buchstäblich in einer Tankstelle gelandet. Ein Spezialunternehmen musste anrücken, um die undichte Gaszapfsäule drucklos zu machen.
Mit Schwung in die Tankstelle: Der demolierte Fahrschulwagen neben der Zapfsäule

Mit Schwung in die Tankstelle: Der demolierte Fahrschulwagen neben der Zapfsäule

Foto: - / dpa

Ein Fahrschüler hat beim Tanken in Gelsenkirchen (NRW) fast eine Explosion ausgelöst. Er fuhr mit dem Fahrschulwagen »mit Schwung vor eine Flüssiggaszapfsäule und riss diese um«, wie die Feuerwehr mitteilte.

»Obwohl alle Sicherheitseinrichtungen auslösten, strömten über einen längeren Zeitraum noch geringe Mengen Gas aus, sodass Explosionsgefahr bestand.« Feuerwehr und Polizei sperrten nach dem Unfall die Tankstelle großräumig ab. Ein Spezialunternehmen musste den Angaben nach hinzugezogen werden, um die Anlage drucklos zu machen.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nach mehr als zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte schließlich Entwarnung geben. Der Fahrschüler und eine Tankstellenmitarbeiterin mussten laut Feuerwehr nur ambulant versorgt werden. Insgesamt seien 26 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und vier des Rettungsdienstes im Einsatz gewesen. Die genaue Unfallursache ermittle die Polizei.

hba/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.