Genervte Nachbarn Brite muss an Weihnachten im Dunkeln bleiben

Mächtig stolz war der englische Geschäftsmann Vic Moszcynski auf seine Weihnachtsbeleuchtung: Mehr als 20.000 Glühbirnchen brachte er jedes Jahr an seinem Haus an. Passanten fanden das hübsch, die Nachbarn hingegen weniger. Sie klagten.


London - Ein Gericht in Reading bei London verurteilte den 50-Jährigen, die äußerst üppige Dekoration in diesem Jahr im Keller zu lassen, wie die Tageszeitung "The Daily Telegraph" heute berichtet. Der beeindruckende Weihnachtsschmuck hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt.

In der Vorweihnachtszeit kam es vor Moszcynskis Haus des öfteren zu Staus, weil sich Autofahrer an den flimmernden Lichtern nicht satt sehen konnten. Bei den Nachbarn war die Illumination hingegen weniger beliebt. Sie klagten darüber, dass sie wegen des Rummels nicht schlafen konnten. Moszycnski nahm die Entscheidung des Gerichts mit Bedauern zur Kenntnis. "Das wird ein trauriges Weihnachten", sagte er.

ffr/dpa



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