Gerichtsverfahren Mann bellte Polizeihund an

Einen Polizeihund anzubellen, kann teuer werden - zumindest in Kalifornien. Ein bellender Amerikaner muss sich wegen Behinderung der Polizeiarbeit vor Gericht verantworten. Der Beschuldigte beruft sich jedoch auf das Recht der freien Meinungsäußerung.

San Jose - Der 25-jährige Kalifornier bekannte sich vor einem Gericht in Palo Alto als "nicht schuldig". Sollte er trotzdem verurteilt werden, muss er mit bis zu einem Jahr Gefängnis und 1000 Dollar (911 Euro) Strafe rechnen.

Anfang März war der junge Kellner nachts einigen Polizisten und deren Hunden über den Weg gelaufen. Nach Angaben seines Anwalts bellte eins der Tiere den jungen Mann an. Er habe dann mit einem "freundlichen Bellen" darauf geantwortet.

Nach US-Medienberichten sagte ein Polizeisprecher in Palo Alto, die Belästigung von Polizeihunden sei gesetzlich verboten. Der Anwalt des Beschuldigten besteht darauf, der Vorfall falle unter das Recht auf freie Meinungsäußerung.