Mohrs Herzschlag Meine "Nimm-mit-Liste" fürs Krankenhaus

Was sollten Sie einpacken, wenn Sie in eine Klinik müssen? Schlafanzug, Hygieneartikel, Lesestoff - aber sonst? Der herzkranke und Krankenhaus-erfahrene SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Joachim Mohr sagt Ihnen, welche Dinge "auf Station" wirklich unverzichtbar sind.

Euro-Münzen: Automaten erobern die Kliniken
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Euro-Münzen: Automaten erobern die Kliniken


Natürlich möchte niemand ins Krankenhaus, aber manchmal muss es eben sein. Und damit der unfreiwillige Aufenthalt in einem Klinikbett nicht zur übermäßigen Tortur gerät, empfiehlt es sich, für einige Annehmlichkeiten zu sorgen. Lesen Sie hier meine persönliche Liste des Unverzichtbaren - klicken Sie's durch:

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tazzz 26.10.2010
1. Ergänzung
ich würde noch ergänzen: * Badehandtuch - manchmal bekommt man nur diese dünnen Dinger... * eine im PC vorgefertigte Liste (z.B. Excel) mit allen bisherigen Krankenhausaufenthalten, OPs, Allergien etc. , dann erspart man sich das im KH. * natürlich das Mobiltelefon nicht vergessen und den Besucherzustrom per SMS regeln. Nichts nervt mehr, als nach einer OP die Bude voll zu haben...
ralle49 26.10.2010
2. .. und die Softpflaumen nicht vergessen
Ihr Liste, Herr Mohr, ist schon nicht schlecht. Im Verlauf von 7 Thorax-OPs habe ich für mich die Erfahrung gemacht nie ohne ein größeres Paket Softpflaumen ins Krankenhaus zu gehen. Vor der OP wird die Darmfunktion stillgelegt und nicht bei allen springt sie nach der OP auch wieder klaglos an. Statt mir vom Personal dubiose Medikamente geben oder gar einen Einlauf verpassen zu lassen bin ich irgendwann auf Pflaumen umgestiegen. Bei mir klappte das super. Nur kaufen Sie die mal im KH. Also versuchsweise die Liste um einen Artikel erwitern.
hazadeur 26.10.2010
3. Schlafmaske!
Zitat von sysopWas sollten Sie einpacken, wenn Sie in eine Klinik müssen? Schlafanzug, Hygieneartikel, Lesestoff - aber sonst? Der herzkranke und Krankenhaus-erfahrene SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Joachim Mohr sagt Ihnen, welche Dinge "auf Station" wirklich unverzichtbar sind. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,725331,00.html
... und die Schlafmaske nicht vergessen! Mich macht das Flimmern des Fernsehers, der ja quasi rund um die Uhr läuft irre und hält mich selbst bei schwerer Krankheit vom Schlafen ab!
etheReal 26.10.2010
4. ich möchte ergänzen:
- ein Laptop/Netbook mit Internetzugang, denn die Langeweile, die sich bei anhaltender Bettlägerigkeit breit macht, ist nicht zu unterschätzen. Das Niveau des Fernsehens ist ja inzwischen dermaßen gesunken, dass es nicht einmal mehr nach dem Genuß morphinhaltiger Schmerzmittel zur Unterhaltung beiträgt - was eigentlich fast unmöglich ist, denn selbst ein im Wind schaukelndes Blatt kann einen in diesem Zustand normalerweise stundenlang blendend unterhalten! Ein Buch zu lesen wäre die Alternative, doch aus Gründen der erwähnten Schmerzmittel auch eher schwierig. Das Internet dagegen bietet die passende Unterhaltung für jede Stufe geistiger Aufnahmefähigkeit :)
pyggo 26.10.2010
5. Handtücher
Unbedingt Handtücher mitnehmen. Ich war in bisher 5 mal im Krankenhaus und jedesmal musste ich Handtücher selber mitbringen bzw. von Bekannten mitbringen lassen. In jedem Billighotel gehören Handtücher zum Standard, im Krankenhaus für ein paar Hundert Euro pro Tag muß man sich selber versorgen.
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