A27 bei Verden Gefahrgutfahrer verhindert Aufprall auf Reisebus

In Niedersachsen ist ein Lkw auf der Autobahn ungebremst auf ein Stauende aufgefahren. Der Fahrer eines anderen Lastwagens verhinderte offenbar noch schlimmeres Unheil.


Nahe dem niedersächsischen Verden ist ein 38-jähriger Lkw-Fahrer auf ein Stauende aufgefahren. Der Fahrer eines Gefahrguttransporters weiter vorne sah den Mann im Seitenspiegel - und verhinderte im letzten Augenblick, dass sein Lkw auf einen vor ihm befindlichen Reisebus geschoben wurde.

Der 24-Jährige auf der A27 habe seinen mit Lacken, Farbe und Kautschuk beladenen Gefahrguttransporter rechtzeitig auf die linke Spur gelenkt, sagte ein Polizeisprecher. Er lobte das "umsichtige Verhalten" des Mannes, der einen schlimmeren Ausgang des Unglücks durch dieses Vollgas-Manöver womöglich verhindert habe.

Bus voller Kinder?

Der Nachrichtenagentur dpa zufolge soll der Bus voller Kinder gewesen sein, der Polizeisprecher bestätigte dies bislang nicht.

Trotz des Ausweichmanövers wurde auch der Gefahrgut-Lkw beschädigt. Der Fahrer sowie der Fahrer eines weiteren durch den Unfall getroffenen Lkw wurden leicht verletzt. Schwerer traf es den Unfallfahrer. Dessen Führerhaus wurde bei dem Aufprall laut Polizei abgetrennt. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Autobahn in Fahrtrichtung Bremen wurde nach dem Unfall am Morgen noch immer gesperrt.

apr/dpa



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