Rennen durch Alaska Hundeschlitten-Star soll seine Tiere gedopt haben

Das Iditarod im US-Bundesstaat Alaska gilt als einer der härtesten Sportwettkämpfe weltweit. Mehrfachsieger Dallas Seavey wird nun des Dopings seiner Hunde verdächtigt - er weist die Vorwürfe zurück.
Dallas Seavey (Archiv)

Dallas Seavey (Archiv)

Foto: Michael Dinneen/ AP

Einer der erfolgreichsten Hundeschlittenführer Amerikas soll seine Tiere gedopt haben. Es handle sich um den 30-jährigen Favoriten des Rennens, Dallas Seavey, teilte das Komitee des Iditarod-Rennens in Alaska mit.

"Die schädlichen Spekulationen um die Identität des Hundeschlittenführers haben uns zu der Entscheidung veranlasst, den Beschuldigten beim Namen zu nennen", teilte das Iditarod Trail Committee (ITC) mit. Bei den Hunden soll bereits Anfang des Monats die verbotene Substanz Tramadol nachgewiesen worden sein. 83 frühere und aktuelle Teilnehmer hatten laut Fernsehsender CBS  gefordert, den Hundeschlittenführer binnen 72 Stunden zu benennen.

Das wird seit Jahren von der Familie Seavey in Alaska dominiert: 2012, 2014, 2015 und 2016 gewann Sohn Dallas, dazwischen 2013 Vater Mitch. Mit Extremtemperaturen und kaum Schlaf über neun Tage gilt es als einer der härtesten Sportwettkämpfe der Welt.

In einer ausführlichen Videobotschaft bestritt Seavey die Vorwürfe. "Ich habe die letzten zehn Jahre damit verbracht, der beste Hundeschlittenführer zu werden, und ich habe absolut nichts falsch gemacht. Ich habe niemals wissentlich eine der Regeln des Rennens verletzt", sagte der Hundeschlittenführer.

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Das ITC will nun entscheiden, ob Seavey vom Rennen ausgeschlossen wird.

apr/dpa

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