Altai-Gebirge Sieben Bergwanderer unter Lawine verschüttet

Bei einem Lawinenabgang im Altai-Gebirge sind mutmaßlich sieben russische Touristen ums Leben gekommen. Zwei Frauen konnten sich retten.

Altai-Gebirge
Kirill Kukhmar/ ITAR-TASS/ imago images

Altai-Gebirge


Im russischen Teil des Altai-Gebirges hat eine Lawine mutmaßlich sieben Touristen aus Nowosibirsk unter sich begraben. Dies berichteten örtliche Behörden. Rettungskräfte suchen mit zwei Hubschraubern in der Region nach den verschollenen Urlaubern.

Die Lawine war am Montag abgegangen. Zwei Mitglieder der Wandergruppe hatten sich der Nachrichtenagentur Tass zufolge retten können, aber erst zwei Tage später die Siedlung Kosch-Agach erreicht und die Behörden per Funk informiert.

Die beiden Frauen seien körperlich unversehrt, aber sichtlich mitgenommen von dem Erlebten, hieß es. Sie würden in Kürze mit einem Hubschrauber des Katastrophenschutzes losfliegen, um bei der Suche nach den Vermissten zu helfen.

Das Altai-Gebirge ist teilweise 4500 Meter hoch und liegt im Grenzgebiet zwischen Kasachstan, Russland, der Mongolei und China. Der südliche Tschuja-Kamm ist ein Gebirgszug in der russischen Republik Altai und hat eine Länge von etwa 120 Kilometern.

ala/Reuters



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