Amoklauf von Winnenden Versicherung stimmt Vergleich zu

Der Streit über Schadensersatz nach dem Amoklauf von Winnenden scheint beigelegt zu sein. Die Versicherung der Eltern des Täters soll der Kommune 400.000 Euro zahlen. Beide Seiten haben den Kompromiss akzeptiert.

Albertville-Realschule in Winnenden (Archiv): Vergleich zwischen Stadt und Versicherung
DPA

Albertville-Realschule in Winnenden (Archiv): Vergleich zwischen Stadt und Versicherung


Winnenden - Nach der Stadt nimmt nun auch die Versicherung der Eltern des Amokläufers von Winnenden einen Kompromiss im Streit über Schadensersatz an. Der Vergleichsvorschlag des Stuttgarter Landgerichts werde akzeptiert, teilte eine Sprecherin der Allianz mit. Demnach soll die Kommune im Rems-Murr-Kreis 400.000 Euro erhalten.

Der Gemeinderat hatte dies bereits am Dienstagabend gebilligt. Ursprünglich hatte Winnenden mehr als fünf Millionen Euro gefordert, um den Schaden des Amoklaufs ersetzt zu bekommen.

Der damals 17-jährige Tim K. war am 11. März 2009 in die Albertville-Realschule in der baden-württembergischen Kleinstadt eingedrungen und hatte mit der Pistole seines Vaters während des Unterrichts acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen ermordet. Auf seiner Flucht erschoss Tim K. drei weitere Menschen und sich selbst.

wit/dpa

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