Amy Winehouse "Hör auf, sonst stirbst du"

Ohnmächtig brach sie in ihrer Londoner Wohnung zusammen, doch noch immer ist unklar, weshalb Soulsängerin Amy Winehouse kollabierte. Erste Untersuchungen im Krankenhaus verliefen ergebnislos. Jetzt bangt der britische Boulevard um seinen Lieblingsstar.


London - Soul-Diva Amy Winehouse muss noch länger in der Klinik bleiben. Dem Magazin "People" zufolge wollen die Ärzte sie weiter beobachten und neue Tests machen, um die Ursache ihrer Ohnmacht herauszufinden.

Die Sängerin war Montagnachmittag in ihrer Wohnung zusammengebrochen und wäre fast eine Treppe heruntergestürzt. Vater Mitch fuhr sie darauf in seinem Taxi sofort in die nächste Klinik. Ein Vertrauter der Sängerin sagte dem Blatt: "Sie bleibt erstmal da. Die Tests waren ohne Ergebnis und man weiß noch nicht, was genau passiert ist."

Unterdessen gestand Vater Mitch dem Magazin "Closer", dass Winehouses Entziehungskur im Januar ein Flop war. "Sie wollte damals gar nicht wirklich clean werden, jetzt spricht sie anders über das Thema", so der 57-Jährige. "Ihr geht es jetzt viel besser als noch vor wenigen Monaten." Zweimal täglich prüfe inzwischen eine Krankenschwester, wie es ihr ginge. "Sie entwickelt sich gut."

Und damit nicht genug: "Sie möchte gern ein Kind mit ihrem Ehemann Blake Fielder-Civil bekommen und wird auf ihn warten", sagte der Vater.

Fielder-Civil sitzt seit Monaten hinter Gittern - eigentlich sollte der Sänger Anfang Juni entlassen werden. Die Vertuschung einer Kneipenschlägerei, die er erst jetzt zugab, kostete ihn jedoch die bevorstehende Entlassung. Fielder-Civil hatte dem Opfer Schweigegeld angeboten und sich damit strafbar gemacht.

Erst kürzlich war ein Video aufgetaucht, in dem Amy - scheinbar stark berauscht - gegen Juden, Farbige und Schwule wetterte.

Wie die englische Zeitung "The Sun" berichtet, machen sich die Ärzte große Sorgen um die Sängerin: "Dieser Zusammenbruch könnte ihr letzter gewesen sein." Die Mediziner raten ihr dringend, endlich die Finger von den Drogen zu lassen.

Und auch der Boulevard ist alarmiert. "Quit or die", titelte "The Sun": "Hör auf, sonst stirbst du!"

sha



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