Verhakt im Geäst Touristen wollten Fichte fällen, um Drohne zu retten

Bei Luftaufnahmen verfängt sich die Drohne von zwei Touristen in einem Baum. Kurzerhand beschließen die beiden ihn abzusägen - und werden prompt zur Kasse gebeten.
Drohne (Symbolbild)

Drohne (Symbolbild)

Foto: Julian Stratenschulte/ DPA

Weil sich ihre Drohne in einem hohen Baum verfangen hat, haben zwei Touristen in Bayern versucht, eine Fichte zu fällen. Die 25 und 27 Jahre alten Männer aus Skandinavien hatten mit dem ferngesteuerten Fluggerät Luftaufnahmen von der Landschaft nahe Marktoberdorf im Allgäu machen wollen. Beim ersten Flug verhakte sich die Drohne in dem Baum, wie die Polizei mitteilte.

Wegen fehlender Äste im unteren Bereich konnten die Urlauber am Dienstag nicht auf die Fichte klettern. Kurzerhand versuchten die beiden deshalb mit einer Handsäge, den Baum zu fällen. Ein vorbeifahrender Lastwagenfahrer bemerkte die Aktion und rief die Polizei.

Die Beamten zeigten die Männer wegen Sachbeschädigung an. Weil der Baum durch die Handsäge stark beschädigt wurde, musste er von Profis gefällt werden. Die Rechnung - 350 Euro - hatten die beiden Urlauber zu bezahlen.

ans/dpa
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