Entschärfung in Hamburg Bauarbeiter finden zerbrochene Weltkriegsbombe

Bauarbeiter haben in Hamburg-Hammerbrook eine beschädigte Weltkriegsbombe entdeckt. Der Sprengsatz musste entschärft werden, im Feierabendverkehr kam es zu Behinderungen.

Einsatzkräfte in Hamburg
DPA

Einsatzkräfte in Hamburg


Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hat in Hamburg zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr geführt. Die ursprünglich 1000 Pfund schwere Fliegerbombe sei zerbrochen und der chemische Langzeitzünder müsse entfernt werden, sagte ein Polizeisprecher.

Menschen im Umkreis von 300 Metern um den Fundort mussten den Angaben zufolge ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Bombe habe noch etwa 250 Kilogramm Sprengstoff enthalten.

Der Fundort lag im durch Bürogebäude geprägten Stadtteil Hammerbrook. Der Feuerwehr-Sprecher ging davon aus, dass viele Beschäftigte ihre Arbeit wegen der Räumung früher beenden mussten. "Bei dem chemischen Zünder ist Eile geboten."

Die Straßen in der der Umgebung waren zwischenzeitlich erheblich überlastet. "Es ist überall voll." Außer den Beschäftigten in den Bürogebäuden waren laut Feuerwehr etwa 300 Anwohner von der Räumung betroffen.

Kurz vor 21 Uhr teilte die Feuerwehr via Twitter mit, dass die Bombe entschärft wurde. Alle Straßensperrungen wurden wieder aufgehoben.

apr

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