Brad Gobright Berühmter Freeclimber stürzt 300 Meter in den Tod

Bei dieser Klettertour war Brad Gobright sogar angeseilt, anders als sonst für ihn üblich: Trotzdem ist der Extremsportler bei einem Unfall in Mexiko ums Leben gekommen. Sein Begleiter hatte großes Glück.


Berühmt war Brad Gobright für seine spektakulären Klettertouren ohne jede Sicherheitsausrüstung. Als er jedoch mit seinem Begleiter Aidan Jacobson in Nordmexiko unterwegs war, nutzte er ein Seil. Wie genau es zu dem folgenden Unfall kam, ist noch unklar. Klar ist aber, dass Gobright beim Abseilen rund 300 Meter in die Tiefe stürzte und dabei ums Leben kam.

"Ich war ein wenig über ihm, ich links, er rechts", berichtet Jacobson. Plötzlich habe er einen Ruck gespürt, dann seien beide abgestürzt. Jacobson selbst landete erst in einem Busch, dieser bremste seinen Fall. Gobright hatte weniger Glück.

"Es passierte alles rasend schnell", so Jacobson laut der BBC. "Er schrie, ich schrie. Und dann sah ich sein blaues Shirt über die Klippe verschwinden." Beide hatten sich an einer nahezu senkrechten Wand befunden, die Sendero Luminoso genannt wird. Das weltberühmte Gebiet befindet sich nahe der Stadt Monterrey. Nach Angaben der Rettungskräfte ist das Areal extrem schwer zugänglich.

In der Szene ist die Bestürzung groß. "Er hatte einen Zauber, wenn er kletterte. Anders als ich je bei jemand anderem gesehen habe", schrieb Alice Hafer, die oft mit Gobright unterwegs gewesen war.

jok/AP

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