Bremen Unbekannte werfen Molotowcocktails in Flüchtlingscontainer

Vier Wohncontainer, in denen bald Flüchtlinge wohnen sollten, sind in der Nacht in Bremen abgebrannt. Die Polizei spricht von Brandstiftung - die Täter sind flüchtig.


In einer noch unbewohnten Flüchtlingsunterkunft in Bremen haben Unbekannte in der Nacht Feuer gelegt. Vier Wohncontainer brannten komplett aus, wie die Polizei mitteilte. Zwölf weitere Container wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei richtete eine Ermittlungsgruppe ein, an der auch der Staatsschutz beteiligt ist.

Mehrere Täter hätten zunächst die Scheiben mehrerer Wohncontainer mit Pflastersteinen eingeworfen. Dann hätten sie mehrere Molotowcocktails geworfen. Nur weil manche Brandsätze nicht zündeten, sei das Wohnheim nicht komplett zerstört worden.

Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei

Das geplante Flüchtlingsheim befindet sich den Angaben zufolge noch im Aufbau und besteht aus insgesamt 80 Wohncontainern. Einem Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei gelang es, den Brand in relativ kurzer Zeit zu löschen.

Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Es gibt bisher keine Hinweise auf die möglichen Täter. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter dieser Nummer zu melden: 0421/362-3888.

sms/dpa/AFP



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.