Einsatz in Australien Feuerwehr befreit Esel aus Klärgrube

Bis zum Hals im Dreck: Esel Talou stürzte in Australien in eine Klärgrube. Erst nach Stunden konnte die Feuerwehr ihn befreien. Er ist nicht der erste Vierbeiner, der auf derartige Hilfe angewiesen war.

Queensland Fire and Emergency Services

Mit vereinten Kräften zogen die Einsatzkräfte in der Gemeinde Morayfield in der Nähe von Brisbane den fünf Jahre alten Esel aus der Grube. In einer stundenlangen Aktion war sie zuvor leergepumpt worden, teilte die Feuerwehr mit.

"Wir hatten im Lauf der Jahre schon die verschiedensten Einsätze - aber das war doch eher anders als sonst", sagte Einsatzleiter Scott Marles dem Fernsehsender ABC. Talou überstand die Aktion gut. Nach der Rettung bekam er ein paar Karotten.

Marles sagte: "Ihm war wohl ein wenig kalt. Und er hat etwas gestunken. Aber er hatte einen guten Appetit." Für die Reinigung des Esels fühlte sich die Feuerwehr nicht mehr zuständig. Dies sei, so der Einsatzleiter, Sache der Besitzer.

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Tiere stecken fest: In der Klemme

apr/dpa



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Little_Nemo 31.05.2019
1. Tierische Instinktlosigkeiten
Zum Teil ganz schön grausam, was den Tieren da so zugestoßen ist. Vor allem diese Gullideckel-Geschichten. Was mich allerdings erstaunt hat war, dass man sich offenbar tatsächlich die Mühe machte eine Wanderratte unbeschadet aus so einer Bredouille zu befreien. Ansonsten bejagt man die ja mit echt fiesem Gift und Fallen - aus guten Gründen und mit nicht eben überbordendem Mitleid. Wobei man sich obendrein der Gefahr aussetzte von einem wahrscheinlich mit allen möglichen üblen Bakterien, Viren und Parasiten belasteten Tier gebissen zu werden. Vom Aussterben bedroht sind sie ja auch nicht gerade. Aber eine Mitleid erregende Situation war es natürlich trotzdem. Ich hätte allerdings wohl eher dazu geneigt das Tier von seinem Dasein zu erlösen - und uns gleich in einem Aufwischen von ihm (wofür mir der Hass der Tierschutz-Fanatiker sicher sein dürfte). Verblüffend auch, dass die Ente und der Hund die Kollisionen mit den Autos nahezu unbeschadet überstanden haben - bis zum Hals im Kühlergrill steckend. Toughe Tiere! Ob ich allerdings die Polizei bemühen würde um einen Igel von einem Joghurtbecher zu befreien? Ich glaube, das würde ich noch selbst hinbekommen.
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