Bis zu 100 Kilometer pro Stunde Wasserhose beschädigt Hunderte Häuser

Ein auf dem Ozean entstandener Tornado hat in der chilenischen Region Bío-Bío gewütet. Eine Frau wurde von einem umkippenden Container erschlagen.

Diego Ibacache/Agencia Uno/dpa

Während der Verwüstung durch eine Wasserhose in Südchile ist ein Mensch ums Leben gekommen, außerdem entstanden schwere Schäden. Weitere 28 Menschen wurden verletzt. Das teilte der Notdienst Onemi mit.

Der auf dem Pazifischen Ozean entstandene Tornado erreichte am Freitag Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde in der Region Bío-Bío. Mehr als 500 Wohnungen wurden beschädigt.

Eine 62-jährige Frau starb in der Stadt Talcahuano, als durch den Wind ein Container auf sie kippte. Zahlreiche Bäume und mehrere Autos stürzten um.

Fotostrecke

5  Bilder
Chile: Tornado zerstört Hunderte Häuser

Der Präsident Sebastián Piñera entsandte Heereskräfte zur Behebung der Schäden. Tags zuvor war bereits die Region um die Ortschaft Los Ángeles südöstlich von Talcahuano von einem Tornado verwüstet worden.

cop/dpa

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.