Niedersachsen Tourismus auf ostfriesischen Inseln läuft wieder an

Borkum, Norderney und die anderen niedersächsischen Inseln sind für Touristen wieder zugänglich - und werden offenbar rege besucht: Die Rede ist von einem "kleinen Run".
Leere Strandkörbe auf Norderney (Archivbild)

Leere Strandkörbe auf Norderney (Archivbild)

Foto: Volker Bartels/ dpa

Der Tourismus auf den sieben ostfriesischen Inseln läuft langsam wieder an. "Man merkt schon, dass ein kleiner Run da ist", sagte eine Sprecherin der AG Ems, die Fahrten nach Borkum anbietet. Auch nach Norderney wurden laut einem Reederei-Sprecher deutlich mehr Überfahrten registriert.

Seit Montag erlaubt Niedersachsen Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern sowie Campingplätzen auf den ostfriesischen Inseln. Voraussetzung ist eine Buchung von mindestens einer Woche. Gleichzeitig gesteht Niedersachsen den Kommunen die Freiheit zu, selbst zu entscheiden, wer die Insel betreten darf.

Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn (parteilos) macht davon Gebrauch. Statt eines Mindestaufenthalts setzt sie auf eine Wiederbelegungsfrist: Wenn jetzt jemand drei Tage auf Langeoog bleibe, müsse danach die Ferienwohnung vier Tage leer bleiben. "Worum es geht, ist ja, dass die Fluktuation eingeschränkt wird", sagt Horn. Borkum , Juist  oder Wangerooge  jedoch verkünden auf ihren Websites, die Unterkunftsmiete für mindestens eine Woche sei Voraussetzung für eine Anreise.

Die Inseln gehen von einer guten Auslastung sowohl über Pfingsten wie auch im Sommer aus, wie die Touristikgesellschaft Ostfriesische Inseln mitteilte. Vereinzelt seien noch freie Unterkünfte vorhanden. Hotels sollen nach den Plänen der Landesregierung mit Einschränkungen ab 25. Mai wieder Urlaubsgäste begrüßen dürfen.

jpz/dpa
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