ÖPNV und Einzelhandel Söder kündigt Maskenpflicht in Bayern an

Ab kommender Woche gilt eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in bayerischen Geschäften und im Nahverkehr. Außerdem kündigte Ministerpräsident Markus Söder an: Kita-Gebühren entfallen für drei Monate.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit Mundschutz (Archiv)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit Mundschutz (Archiv)

Foto:

Sven Hoppe/ dpa

Bayern führt eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Es gehe darum, dass Mund und Nase bedeckt seien, auch ein Schal sei ausreichend, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung im Landtag.

Bayern sei damit das erste Bundesland in Westdeutschland, das eine solche Regelung einführe, so Söder. Zuerst hatte Sachsen die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht eingeführt. Es folgte Mecklenburg-Vorpommern, dort gilt die Regelung wie in Bayern ab dem 27. April, allerdings nur im Nahverkehr. Zudem gibt es eine solche Pflicht in einzelnen Städten. Die Bundesregierung empfiehlt bislang nur, Masken zu tragen.

Noch am vergangenen Donnerstag hatte sich das bayerische Landeskabinett darauf verständigt, es solle keine Maskenpflicht geben, sondern lediglich ein "Mundschutzgebot". Nun sagte Söder: "Appelle allein werden wahrscheinlich nicht die notwendige Sicherung sein."

Eltern in Bayern sollen zudem für die kommenden drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen, solange diese wegen der Coronakrise geschlossen sind, sagte Söder.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Er ziehe ein verhalten positives Fazit zur Wirkung der bisherigen Maßnahmen, sagte Söder. Dennoch dürfe es keine Ungeduld geben, die Entwicklung sei "zerbrechlich". Es werde "nicht so schnell ein normales Leben geben".

vks/jpz/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.