Coronakrise Deutschland fährt runter

Die Coronakrise hält die Welt an - und auch in Deutschland sind Parks, Straßen und Verkehrsmittel nahezu verwaist. Hochbetrieb herrscht nur dort, wo das Virus bekämpft wird. Die Bilder.
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Wie leer gefegt: Der Pariser Platz am Brandenburger Tor ist am Sonntag fast menschenleer. Der Berliner Senat hat am Samstagabend seinen Maßnahmenkatalog zur Eindämmung der Coronavirus-Infektion in der Hauptstadt verschärft. Klubs und Bars bleiben geschlossen, Menschenansammlungen mit mehr als 50 Personen sind verboten.

Foto: Paul Zinken/ dpa
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Normalerweise findet auf dem Gelände des Mauerparks sonntags ein Flohmarkt statt, an Frühlingstagen tummeln sich hier üblicherweise die Berliner.

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Pasta e basta: Viele Menschen nutzten den Samstag für einen Vorratseinkauf. Vielerorts waren die Regale leergekauft. Neben Nudeln war auch Klopapier heiß begehrt. Verbraucherschutzministerin Julia Klöckner mahnte die Bürger daher zu "Maß und Mitte". Es sei genug für alle da - wenn jeder nur das mitnehme, was er brauche.

Foto: Paul Zinken/ dpa
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Der Schein trügt: Ein fast leeres Regal in einem Supermarkt in Berlin-Wilmersdorf. Die Verantwortlichen zahlreicher Handelsketten meldeten am Wochenende volle Lager und funktionierende Lieferketten. Sogar im weitestgehend zum Erliegen gekommenen Italien stehen die Fabriken nicht still. Selbst für Nudelnachschub ist also gesorgt.

Foto: Christoph Soeder/ dpa
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In Berlin und anderen Städten versuchen die Verkehrsbetriebe, Kontaktpunkte wo immer möglich zu reduzieren. Türen von Bussen und Bahnen werden automatisch gesteuert, Ticketkontrollen ausgesetzt und das Personal abgeschirmt.

Foto: Jörg Carstensen/ dpa
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Sperrgebiet auf vier Rädern: Der vordere Bereich zum Fahrer in einem Bus der DSW21 in Dortmund ist mit einem Band abgesichert. Immer mehr Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen sperren wegen des Coronavirus bei Linienbussen die vordere Tür und richten einen Mindestabstand zum Fahrer ein. Passagiere sollen hinten einsteigen. Ein Ticketkauf beim Fahrer ist bis auf Weiteres nicht möglich.

Foto: Caroline Seidel/ dpa
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Freie Bahn in Nordrhein-Westfalen: Nur ein einzelnes Auto ist bei Sonnenaufgang auf der A40/B1 bei Dortmund unterwegs. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus bleiben viele Menschen zu Hause.

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In der Corona-Teststelle in Ludwigsburg herrscht Hochbetrieb. Baden-Württemberg zählt neben Bayern und Nordrhein-Westfalen zu den aktuell am stärksten betroffenen Ländern in Deutschland. Die Frau auf dem Foto liefert neue Untersuchungskits für den Nachweis des Virus Sars-CoV-2.

Foto: THOMAS KIENZLE/ AFP
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Wegen des Coronavirus hat die bayerische Schlösser- und Seenverwaltung zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Freistaat für Besucher gesperrt. Diese Pferdekutscher unterhalb des Schlosses Neuschwanstein hoffen trotzdem auf Kundschaft. Gerade für kleine Unternehmen und Selbstständige geht es schnell um die Existenz, wenn ein paar Tage kein Geschäft gemacht wird. Damit möglichst wenige in die Insolvenz rutschen, versprach Bayerns Ministerpräsident zu tun, was immer nötig sei: "Whatever it takes", sagte Söder.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
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Komplett leer ist die Autobahn 12 kurz vor dem deutsch-polnischen Grenzübergang. Polen hat seit Sonntagmorgen für alle Ausländer die Grenzen geschlossen. Einheimische dürfen zwar weiterhin einreisen, müssen aber in Quarantäne.

Foto:

Patrick Pleul/ dpa

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Schotten dicht: Polnische Sicherheitskräfte in Schutzkleidung messen am Grenzübergang in Slubice die Körpertemperatur von Personen, die einreisen wollen.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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"La France confinée" lautet die Schlagzeile der Zeitung an der Tür eines Pariser Cafés. Frankreich hat um Mitternacht dicht gemacht. Allen Läden die Schließung verordnet. Offen bleiben nur Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Banken. Ähnlich drastische Maßnahmen gibt es auch in Italien und Spanien.

Foto: PHILIPPE LOPEZ/ AFP
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In Spanien gilt ab Montagmorgen ein zweiwöchiger Alarmzustand, der auf die Einschränkung der Bewegungsfreiheit im ganzen Land hinausläuft. Auf dieser Straße in Barcelona war schon am Samstag tote Hose.

Foto: Zhou Zhe/ dpa
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Segnungen der modernen Technik: Der katholische Priester Rymond Ratilla predigt via Facebook-Livestream zu seiner Gemeinde in Quezon-Stadt auf den Philippinen.

Foto: Aaron Favila/ dpa
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