"Crocodile Hunter"
Irwin-Fans rächen sich an Stachelrochen
Ihr Idol starb durch einen Stachelrochen - jetzt nehmen die Anhänger des australischen Dokumentarfilmers Steve Irwin offenkundig blutige Rache. An der Küste von Queensland wurden mehrere tote und verstümmelte Tiere gefunden.
Brisbane - Den Stachelrochen seien ihre tödlichen Schwänze herausgeschnitten worden, teilte ein Umweltschützer mit - zum Entsetzen von Michael Hornby. Der Geschäftsführer von Steve Irwins Stiftung "Wildlife Warrior" zeigte sich besorgt über die Vergeltungsschläge. Sie stünden im Widerspruch zu all dem, an das Irwin geglaubt habe. "Stachelrochen sind wundervolle Tiere und spielen eine wichtige Rolle in der Natur", sagte Hornby.
"Wir wollen klar stellen, dass wir es nicht akzeptieren, wenn jemand Vergeltung übt." Stachelrochen greifen Menschen in der Regel nur an, wenn sie sich bedroht fühlen. Tödliche Unfälle sind selten.
Der über die australischen Grenzen weithin als "Crocodile Hunter" bekannte Irwin war vor einer Woche bei Unterwasseraufnahmen von einem Stachelrochen in die Brust gestochen worden. Zwar reagierte er geistesgegenwärtig und zog sich den Stachel umgehend heraus. Dennoch erlag er wenige Minuten später seiner Verletzung.
Experten hatten spekuliert, dass sich das Tier, das Irwin tötete, bedroht oder eingeschüchtert gefühlt und den 44-jährigen Australier daraufhin angegriffen habe. Der Polizei zufolge gibt es dafür allerdings keine Anzeichen. Das beweise ein Video, auf dem Irwins letzte Minuten festgehalten sind.
aki/AFP/AP
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