Deutscher Afghanistan-Einsatz "Keine Friedensmission, sondern Krieg"
SPIEGEL: Frau Groos, bei Ihrem ersten Einsatz in Afghanistan 2002 kamen Sie sich vor wie in einem Pfadfinderlager. Wann war es mit der scheinbaren Idylle vorbei?
Heike Groos: Der erste Tote hat mich aus dieser Stimmung gerissen. Es geschah bei meinem zweiten Einsatz in Kabul, ich war erst eine Woche da und hatte erwartet, dass es sein würde wie beim ersten Mal: viel Sonne, wunderschöne Landschaften, nette Kameraden, und es wird schon nix passieren. Aber dann fuhr einer unserer Jeeps über eine Mine und flog in die Luft. Ein junger Soldat war sofort tot. Sein Körper war nur noch Brei. Den haben sie natürlich zu uns ins Lager zurückgebracht, in den Sanitätspanzer, aber keiner wollte die Leiche untersuchen. Als Chefin fragt man in so einer Situation nicht lange herum, man macht es eben selbst. Als ich in den Panzer stieg und dort plötzlich ganz allein war mit diesem toten, schlaksigen, dunkelhaarigen Jungen, der mich an meinen ältesten Sohn erinnerte, da hab ich erst kapiert, wo ich gelandet war.
SPIEGEL: Wie sind Sie von der Bundeswehr auf Afghanistan vorbereitet worden?
Groos: Kurz nach dem 11. September 2001 rief das Verteidigungsministerium bei mir an: 'Wir brauchen Ärzte, die nach Afghanistan gehen, wollen Sie nicht zur Bundeswehr zurückkommen?' Ich dachte erst, das sei ein Scherz. Nach dem Studium hatte ich vier Jahre als Zeitsoldatin in einer Kaserne gearbeitet, aber das war schon elf oder zwölf Jahre her. Inzwischen hatte ich fünf Kinder bekommen und arbeitete freiberuflich als Notärztin. Aber eine feste Anstellung und das soziale Netz der Bundeswehr erschienen mir verlockend. Ich sollte als Truppenärztin in Gießen arbeiten und nur manchmal, kurz, für ein paar Wochen nach Afghanistan reisen, um die Truppen dort zu versorgen. Das klang unproblematisch.
SPIEGEL: Wie sah Ihr Alltag in Afghanistan aus?
Groos: Am Anfang war alles sehr nett. Ich wurde als Notärztin auf dem "Besetzten Arzt-Trupp" eingesetzt, einem militärischen Notarztwagen. Wir haben die Patrouille auf ihrer Fahrt durch die Stadt begleitet, oder Aufklärungskompanien bei ihren Einsätzen, und wir waren auf der Schießbahn dabei, wenn die Soldaten trainierten. Es war eine ganz normale Routine. Es war nicht fühlbar, dass da draußen ein Krieg stattfand. Viele Gebäude in Kabul waren zerstört, aber es herrschte eher eine Nachkriegsstimmung. Die Afghanen waren froh, uns zu sehen, sie winkten und lächelten, wenn wir vorbeikamen, und wir wurden oft zum Tee eingeladen. Wir waren das Symbol für die Befreiung von den Taliban - die ISAF-Truppen, die alles wieder aufbauen. Die Stimmung in der Stadt war fröhlich.
SPIEGEL: In Ihrem Buch schildern Sie, wie sich das langsam verändert habe: Der Kontakt zur Bevölkerung sei unterbunden worden, und die Deutschen seien immer mehr aufgetreten wie eine Besatzungsarmee. Wie kam das?
Groos: Nach dem ersten Terroranschlag, der direkt gegen uns gerichtet war, haben wir uns stark verändert. Ein Selbstmordattentäter hatte einen unserer Busse in die Luft gejagt, vier Soldaten kamen dabei ums Leben, viele wurden schwer verletzt. Danach waren wir vorsichtiger, angespannter, misstrauischer. Auch bei den Einsatzkompanien hat sich die Stimmung verändert. Wobei es gar nicht die gleichen Soldaten waren, es sind ja immer neue aus Deutschland nachgekommen. Aber die Neuen waren offensichtlich ganz anders vorbereitet worden. Die stiegen aus dem Flugzeug und fragten: Wo sind die Taliban? Wir wollen kämpfen! Manche waren ganz deprimiert, wenn sie zu normalem Wachdienst eingeteilt wurden.
SPIEGEL: Wie hat sich der Kontakt zur Bevölkerung gewandelt?
Groos: Sehr stark. Am Anfang haben die Patrouillenführer noch Geld bekommen, um in der Stadt einzukaufen und Kontakte zu knüpfen. Wir von der Sanität gingen am Anfang in Krankenhäuser und Arztpraxen und haben Patienten behandelt oder Medikamente gebracht. Wir dachten, die Menschen, denen wir helfen, würden nicht auf uns schießen. Das alles hat sich schleichend verändert. Uns Sanitätern wurde verboten, mit einheimischen Ärzten zu arbeiten. Es war ein schwieriger Balanceakt. Auf der einen Seite sollten die Truppen Präsenz zeigen, anderseits durften wir keine Kontakte pflegen.
SPIEGEL: Wie haben Sie selbst sich verändert?
Groos: Ich bin dünnhäutiger geworden. Durch die zunehmende Bedrohung, die Kameraden, die verletzt wurden und gestorben sind - nicht bei Unfällen, sondern durch Gewalt. In gewisser Weise bin ich aber auch härter geworden. Wenn heute zum Beispiel jemand meine Kinder angreifen würde, könnte ich ihn eiskalt erschießen und in der folgenden Nacht gut schlafen. Ob mir das jetzt Angst machen sollte oder nicht, weiß ich nicht.
SPIEGEL: Was war Ihr schlimmstes Erlebnis in Afghanistan?
Groos: Das war dieses Selbstmordattentat auf unseren Bus im Juni 2003. Wir wussten erst gar nicht, was passiert war, nur, dass es ein Busunglück mit vielen Verletzten gegeben hatte. Das erste, was ich an der Unglücksstelle sah, war ein Bein in unserer Uniform mit einem Stiefel dran. Ich wunderte mich noch, dass die Afghanen auf einmal unsere Klamotten trugen. Dann habe ich den Blick gehoben und tausend Leute gesehen, die wild durcheinanderrannten, und hinten im Feld lag unser Bus und war ein Wrack. Da habe ich erst begriffen, dass es unsere Leute waren, die verunglückt waren. Es herrschte das totale Chaos, keiner der Sanitäter hatte einen Überblick.
SPIEGEL: Waren die Sanitäter auf solche Vorfälle denn nicht vorbereitet?
Groos: Nein. Die meisten Ärzte bei der Bundeswehr waren vor 2003 notärztlich unerfahren. Es ist ja auch nie etwas passiert. Die Bundeswehr war ja nie im Krieg, sie war auf so etwas nicht eingestellt. An einigen Stellen war sie in den zivilen Rettungsdienst eingebunden, und dort haben Notärzte und Sanitäter dann auch praktische Erfahrungen gesammelt. Aber das war eher die Ausnahme.
SPIEGEL: Was haben Sie dann getan?
"Keiner hat mir vorher gesagt, dass ich in den Krieg geschickt werde"
Groos: Ich habe die Verletzten durchnummeriert und ihre Verletzungen notiert und dafür gesorgt, dass sie behandelt und abtransportiert werden konnten. Dann war es auf einmal ganz ruhig, alle waren weg, nur meine Kollegin und ich und die Toten waren noch da. Da wussten wir nicht mehr, wie es weitergehen sollte. Normalerweise spricht man als Notarzt den Hinterbliebenen sein Beileid aus und verschwindet. Aber in diesem Fall waren wir irgendwie selbst die Hintergebliebenen.
SPIEGEL: Wie hat die Bundeswehr auf dieses Unglück reagiert? Was gab es für Hilfsangebote?
Groos: Es gab einen Psychiater und Psychologen im Lager, mit denen man reden konnte. Ich wollte das aber nicht. Unser Pfarrer kam natürlich auch vorbei, wie immer. Mit ihm haben wir geredet, nicht offiziell, eher so, wie man im Freundeskreis oder in der Familie miteinander redet.
SPIEGEL: Haben Sie etwas vermisst?
Groos: Nein. Ich hatte kein Bedürfnis nach Psychotherapie, ich wollte nur nicht alleine sein. Und das musste ich nicht. Irgendwann hatte ich selbst das Gefühl, dass es reichte mit dem Herumsitzen und darüber reden. Ich musste ja meine Arbeit tun. Deshalb habe ich einen Bekannten angerufen, einen Fallschirmjäger, von dem ich mir erhoffte, dass er mich anraunzen würde, ich solle mich zusammenreißen. Ich wollte genau die Dinge hören, die ich seither im richtigen Leben immer wieder gehört habe, erst neulich wieder, vom Mann meiner besten Freundin. Der sagte, er verstehe mich überhaupt nicht. Ich sei doch Soldatin gewesen und Ärztin. Da sei es doch normal, dass Menschen sterben, da müsse ich doch nicht jammern.
SPIEGEL: Was antworten Sie darauf?
Groos: Dass mir vorher keiner gesagt hat, dass ich in den Krieg geschickt werde. Und es ist ja auch kein Krieg, oder? Wir Deutschen befinden uns ja offiziell nicht im Krieg. Mir hat die Bundeswehr nur gesagt, ich müsse dort Soldaten versorgen, so wie hier, und ein bisschen humanitäre Hilfe leisten. Auf der Friedensmission. Da war aber keine Friedensmission, sondern ein Krieg. Unsere Kameraden wurden umgebracht. Mit Absicht. Mit Sprengstoff.
SPIEGEL: Wurden Sie von den Bildern des Anschlags verfolgt?
Groos: In der ersten Zeit, ja. Es gab bestimmte Auslöser, der Geruch von Brathähnchen zum Beispiel, die Soldaten waren ja alle verbrannt.
SPIEGEL: Trotzdem hielten Sie bis 2007 durch. Warum haben Sie schließlich doch beschlossen, die Bundeswehr zu verlassen?
Groos: Ich wollte einfach nicht mehr mitmachen bei diesem wahnwitzigen Einsatz. Ich wollte nicht mehr zusehen, wie diese jungen Männer sinnlos sterben. Es gab eine große Zahl Ärzte, die genauso denken und auch gegangen sind. In diesem modernen Krieg sind wir Ärzte überflüssig; Soldaten werden in die Luft gesprengt und sind sofort tot. Wir können sie nicht mehr zusammenflicken. Ich glaube, einer der Gründe, warum so viele Ärzte die Bundeswehr verlassen, ist diese Hilflosigkeit. Ein zweiter Grund: Wegen des Ärztemangels werden Ärzte fachfremd eingesetzt. Wir haben einen immensen Bedarf an Notärzten in einer ganz krassen Situation. Und so werden eben auch Hautärzte und Augenärzte gegen ihren Willen nach Afghanistan geschickt.
SPIEGEL: Gibt es keine Möglichkeit, dem Einsatz zu entkommen?
Groos: Es bleibt nur der Gang zum Psychiater. Wir Ärzte sind ja nicht blöd, wir wissen genau, was wir sagen müssen, damit der Psychiater uns nicht gehen lässt. Und das tun manche - sie sagen, sie hielten es nicht aus, sie seien sowieso schon depressiv und hätten Schlafstörungen und suizidale Tendenzen. Aber die Karriere ist dann natürlich ruiniert.
SPIEGEL: Einfach kündigen, wie bei einem zivilen Arbeitgeber, ist nicht möglich?
Groos: Nein, so einfach ist das nicht. Es gibt für Ärzte zwei Laufbahnen bei der Bundeswehr: Zeitsoldat oder Berufssoldat. Der Zeitsoldat unterschreibt für eine gewisse Anzahl von Jahren. Er kann nicht kündigen. Er bekommt keinen Vertrag, er leistet einen Eid. Da steht man dann unter der Deutschlandflagge und schwört, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen. Aus dieser Nummer kommt man nicht raus, es sei denn, man wird dienstunfähig. Der Berufssoldat hat die Möglichkeit der Kündigung oder der Umwandlung in ein zeitlich begrenztes Dienstverhältnis. Aber die meisten haben über die Bundeswehr studiert und dafür Geld bekommen. Wenn sie kündigen, müssen sie das Geld teilweise zurückzahlen. Viele Kollegen nehmen sich jetzt Anwälte; keiner kennt sich mit diesen Fragen aus. Früher wollte ja nie jemand weg von der Bundeswehr. Es war das erklärte Ziel jedes Zeitsoldaten, Berufssoldat zu werden. Heute ist es umgekehrt.
SPIEGEL: Als Reaktion auf den Ärzteschwund hat die Bundeswehr den Sold der Fachärzte und Rettungsmediziner um 600 Euro erhöht. Was müsste sie sonst noch tun, um für Ärzte wieder attraktiver zu werden?
Groos: Also, um mich als Ärztin zurückzugewinnen, könnten die gar nichts tun. Das System müsste von Grund auf verändert werden, und das ist ja nicht möglich. Der Einsatz in Afghanistan ist meiner Meinung nach notwendig - aber wenn man so etwas macht, muss man es richtig machen.
SPIEGEL: Wie wäre es richtig?
Groos: Wenn man da schon hingeht, kann man nicht sagen, dafür hab ich jetzt aber nicht genug Geld oder nicht genug Leute und dorthin traue ich mich aber nicht. Wenn ich von meinen persönlichen Erfahrungen spreche, kann ich sagen, ich habe mich dort oft allein gelassen gefühlt. Ich wurde nicht so eingekleidet, wie es dem Land und dem Klima angemessen war, und wenn mein Auto kaputt war, bekam ich monatelang keine Ersatzteile geliefert. Die Einsätze sind schlecht organisiert, es fehlt an Ressourcen und Personal, die überbordende Bürokratie lähmt uns.
SPIEGEL: Sie kritisieren auch, dass die Entscheidungsträger oft keine Ahnung hätten, wie die Realität vor Ort aussehe.
Groos: Ja, und das kann man ihnen auch gar nicht verdenken. Wenn hohe Generäle oder Politiker tatsächlich mal in die Schlammzone zu Besuch kommen, wird ja der rote Teppich ausgerollt. Es wird eine Show abgezogen. Das kann der Sache nicht dienen, wenn diese Leute überhaupt nicht wissen, was da eigentlich abgeht.
SPIEGEL: Haben Sie solche Besuche miterlebt?
Groos: Oh ja. Einmal wurden für den Besuch eines hohen Politikers zum Beispiel zwei Soldaten in Szene gesetzt. Der eine musste den ganzen Tag vor seinem Zeltchen am Boden hocken und seine Stiefel putzen, damit der Politiker, falls er vorbeikäme, sehen konnte, dass wir ordentlich und sauber waren. Der andere Soldat musste auf einem Esbitkocher ein EPA kochen, ein Ein-Mann-Paket, diesen in Aluminiumschale verpackten Fraß, und falls der Politiker vorbeikäme, sollte er folgenden Satz sagen: "Ich koche mir ein EPA, und das schmeckt gut." Das habe ich nicht in mein Buch geschrieben, weil ich dachte, das glaubt mir ja keiner. Vielleicht ist die EPA-Geschichte die beste Antwort auf Ihre Frage, warum ich die Bundeswehr verlassen habe.
SPIEGEL: Nach Ihrem letzten Einsatz sind Sie nach Neuseeland ausgewandert. Kurz darauf erlitten Sie einen Zusammenbruch.
Groos: Ich dachte, es gehe mir gut. In Wahrheit hatte sich vieles in mir aufgestaut, und plötzlich ist das Fass überlaufen. Es fühlte sich an, als ob ein Damm gebrochen wäre und riesige Wassermassen alles weggespülten, was mich stabilisiert hatte. Ich konnte nur noch hilflos zugucken. So völlig ohne Kontrolle hatte ich mich noch nie gefühlt. Ich konnte die Ursache erst gar nicht identifizieren. Ich konnte nur noch in meinem Sessel sitzen, und ich wusste nicht, was mit mir los war.
SPIEGEL: Können Sie rückblickend sagen, was die Krise ausgelöst hat? War es eine Reaktion auf die traumatischen Erlebnisse in Afghanistan?
"Mit Kopfschmerzen in der Psychiatrie gelandet"
Groos: Ich mag den Begriff "posttraumatische Belastungsstörung" nicht. Es sind ja ganz besonders abnormale Situationen, auf die wir dann vielleicht krass, aber eigentlich ganz normal reagieren. Wenn wir traurig sind, weil unsere Freunde sterben. Wenn wir schockiert sind, weil es so ein Gemetzel ist. Wenn wir wütend sind, dass wir hinterrücks überfallen werden und uns nicht einmal wehren dürfen. Das ist doch nicht krank, sondern normal.
SPIEGEL: Aber ungeachtet dessen, ob es normal ist oder nicht, beeinträchtigt es das Leben.
Groos: Ja, klar. Man wird funktionsunfähig. Und natürlich braucht man Hilfe. Ich denke aber, dass der Heilungsprozess schneller ginge, wenn man nicht als Kranker behandelt würde, sondern als normaler Mensch in einer schwierigen Lebenssituation.
SPIEGEL: Sie sind froh, dass Sie nicht in Deutschland zusammengebrochen sind. Warum?
Groos: In Neuseeland wurde ich eben nicht wie eine Kranke behandelt. Es war okay, dass es mir schlecht ging, ich durfte mir Zeit für mich nehmen. In Deutschland beobachte ich bei vielen traumatisierten Kameraden, wie schrecklich man mit ihnen umgeht. Sie werden zu einem Militärpsychiater oder Psychologen geschickt. Der ist dann schnell zur Hand mit einer stationären Behandlung. Einem Bekannten von mir wurde zum Beispiel gesagt, er müsse stationär behandelt werden wegen seiner Kopfschmerzen, und erst im Krankenhaus hat er gemerkt, dass er in der Psychiatrie gelandet war. Eine andere Kollegin wurde zu einer stationären psychiatrischen Untersuchung gezwungen, nachdem sie bei einem Einsatz in Afghanistan in Tränen ausgebrochen war. Da hieß es gleich, das sei eine posttraumatische Belastungsreaktion, sie wurde repatriiert und gegen ihren Willen in die Psychiatrie gebracht. Wem soll das denn helfen? Das ist, als würde man für eine kleine Straftat gleich ins Gefängnis gesteckt.
SPIEGEL: Wieso zeigen manche Soldaten eine solche Stressreaktion und andere nicht?
Groos: Das habe ich mich natürlich auch gefragt: Bin ich jetzt besonders weich oder so? Ich denke schon, dass man im Vorfeld Soldaten identifizieren und auswählen könnte, die mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht davon betroffen sein würden; dank ihrer Veranlagung, oder weil sie weniger Altlasten mit sich herumschleppen. Ich fürchte nur, dass wir dann viel zu wenig Soldaten hätten.
Das Interview führte Samiha Shafy
*Heike Groos: "Ein schöner Tag zum Sterben". Krüger Verlag, Frankfurt am Main; 272 Seiten; 18,95 Euro.