Dianas tödlicher Unfall Dodis Vater akzeptiert Gerichtsurteil

"Das ist das Ende": Nach dem abschließenden Urteil zum Unfalltod von Prinzessin Diana und Dodi Al-Fayed will Mohammed Al-Fayed keine weiteren rechtlichen Schritte einleiten. Dianas Söhne William und Harry können nun darauf hoffen, dass ihre Mutter endlich in Frieden ruht.


London - "Ich habe zehn Jahre lang alles getan (...) Genug ist genug", sagte Mohammed Al-Fayed dem Fernsehsender ITV. Er akzeptiere den Gerichtsentscheid zu dem Unfalltod "mit Vorbehalten", auch "um der beiden Prinzen willen, von denen ich weiß, dass sie ihre Mutter liebten". William, 25, und Harry, 23, hatten die Entscheidung der Londoner Jury begrüßt und die Hoffnung geäußert, dass man ihre Mutter nun endlich in Ruhe lassen werde.

"Ich werde es nun Gott überlassen, mir meine Rache zu geben. Ich mache nichts mehr (...), das ist das Ende", fügte Al-Fayed hinzu. Der Vater des verunglückten Dodi hatte stets behauptet, Diana und sein Sohn seien einem Mordkomplott zum Opfer gefallen. An dieser Version wolle er auch weiter festhalten, erklärte Al-Fayed.

Die Londoner Jury hatte am Montag nach sechsmonatigen Anhörungen geurteilt, dass Diana und Dodi 1997 durch das fahrlässige Verhalten ihres Chauffeurs und der Verfolgung durch Paparazzi ums Leben kamen. Sie schlossen damit ein Mordkomplott aus.

Dodis Vater ist dagegen davon überzeugt, dass Königin Elizabeth II., Prinz Philip, und der britische Geheimdienst den Tod von Dodi und Diana geplant haben. Seiner Ansicht nach ertrug das britische Königshaus den Gedanken nicht, dass Diana mit Dodi einen Muslim heiraten könnte.

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Diana-Fotos: Die letzten Bilder aus dem Tunnel

ala/dpa/AP/Reuters



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