Vermisster Fußballprofi Knapp 200.000 Euro für weitere Suche nach Sala gespendet

Die Suche nach dem vermissten Fußballer Emiliano Sala wurde vor zwei Tagen eingestellt. Eine Kampagne sammelt nun Spenden für die Fortsetzung ein.
Porträt von Emiliano Sala

Porträt von Emiliano Sala

Foto: LOIC VENANCE/ AFP

Die von den örtlichen Behörden eingestellte Suche nach dem vermissten Fußballprofi Emiliano Sala soll durch eine private Spendenaktion fortgesetzt werden. Auf dem Konto "NoDejenDeBuscar" (Hört nicht auf zu suchen) sind durch Crowdfunding inzwischen mehr als 190.000 Euro gesammelt worden.

Damit die Summe tatsächlich eingesetzt wird, muss aber die zuvor festgelegte Mindestgrenze von 300.000 Euro erreicht werden.

Laut Argentiniens Sportzeitung "Olé" hatte die Familie des argentinischen Stürmers die Spendenaktion auf dem Internetportal "Gofundme"  ins Leben gerufen. Als Urheber wird aber die in Paris ansässige Fußballagentur Sport Cover aufgeführt, die mit 20.000 Euro in der Spendenliste steht.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Mehrere Fußballspieler machten auf die Aktion bei Twitter aufmerksam, darunter der für Bayern München spielende Franzose Corentin Tolisso und Ilkay Gündogan, Mittelfeldspieler bei Manchester City.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das Kleinflugzeug mit Sala an Bord war am Montagabend vermutlich über dem Ärmelkanal abgestürzt. Der 28-Jährige war auf dem Weg von Nantes zu seinem neuen Verein in Cardiff.

Die Polizei der britischen Insel Guernsey teilte am Donnerstag mit, dass die Suche wegen zu geringer Überlebenschancen eingestellt worden sei.

Salas Schwester, die von Argentinien nach Cardiff flog, hatte kurz darauf vor laufenden TV-Kameras gesagt: "Bitte, bitte, hört mit der Suche nicht auf! Ich weiß in meinem Herzen, dass Emiliano noch lebt." Auch der Vater des Fußballprofis hatte die britischen Behörden angefleht, weiterzusuchen: "Das Einzige, worum ich bitte, ist die Suche fortzusetzen. Er kann nicht einfach so verschwunden sein."

Argentiniens Präsident Mauricio Macri und auch Fußball-Superstar Lionel Messi hatten ebenfalls appelliert, die Suchaktion fortzusetzen.

cop/sid
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.