Seltener Fang Riesenaal geht britischen Fischern ins Netz

Einen solchen Beifang erleben die Fischer im englischen Plymouth nicht alle Tage: Vor der Küste ist ihnen ein Riesenaal ins Netz gegangen. Der Koloss brachte Ruhm, aber keinen Geldregen.

Seltener Fang vor der britischen Küste: "Das ist ein sehr langer Fisch"
Bulls Press/ SWNS

Seltener Fang vor der britischen Küste: "Das ist ein sehr langer Fisch"


Es könnte ein Monster aus der Tiefsee sein, das in den dunkelsten Ecken des Ozeans sein Unwesen treibt. Tatsächlich tauchte der Riesenaal vor der südwestlichen Küste Großbritanniens auf, wo er Fischern ins Netz ging. Die Fischerei Plymouth Fisheries lud Bilder auf Facebook hoch, die den meterlangen Kaventsmann zeigen. "Das ist ein sehr langer Fisch und ein ungewöhnlicher Fang für einen Schlepper", hieß es.

Der Aal brachte demnach knapp 60 Kilogramm auf die Waage - da war er jedoch schon ausgenommen. Mit Eingeweiden wird sein Gewicht auf etwa 75 Kilogramm geschätzt. "Diese Riesenaale verstecken sich normalerweise in Wracks oder Riffen, aber auf der Suche nach Futter wagen sie sich heraus", so die Erklärung. Trotz ihrer Größe seien sie keine starken Schwimmer.

Das Tier war bereits tot, als es aus dem Wasser gezogen wurde, schreibt der "Telegraph". "Ansonsten hätten wir ihn zurückgeworfen", zitiert die Zeitung einen Fischer. Der Aal wurde auf dem Fischmarkt in Plymouth verkauft, ein Vermögen war er offenbar nicht wert. Gerade einmal 40 Pfund (etwa 55 Euro) brachte er den Angaben zufolge ein. "Für Aale bekommt man derzeit nicht viel, aber es war mehr, als ich gedacht hätte", sagte der Fischer dem Blatt.

kis

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