Vater und Sohn in Seenot US-Luftwaffe rettet deutsche Segler

In einer aufwendigen Rettungsaktion haben Mitglieder der US-Luftwaffe zwei deutsche Segler gerettet. Ihre Jacht war auf dem Weg von der Karibik nach Bremerhaven auf hoher See verunglückt.
US-Fallschirmspringer springt aus einer HC-130 (Symbolbild)

US-Fallschirmspringer springt aus einer HC-130 (Symbolbild)

Foto: Mike Brown/ AP

Vor der Küste Floridas hat die US-Luftwaffe zwei deutschen Seglern das Leben gerettet. Die spektakuläre Rettungsaktion wurde eingeleitet, nachdem die Küstenwache das Militär um Hilfe gebeten hatte.

Um die Verunglückten zu retten, sprangen fünf Fallschirmspringer mit Schlauchbooten über dem Atlantik ab, holten die Schiffbrüchigen aus ihrer Rettungsinsel in die Boote und brachten sie zu einem Tanker, der an die Unglücksstelle umgeleitet worden war. Zwei Air Force-Hubschrauber zogen die beiden Männer dann vom Tanker mit Seilen an Bord ihrer Helikopter.

Vater (66) und Sohn (48) waren auf dem Rückweg von der Karibik nach Bremerhaven gewesen, als ihre Zwölf-Meter-Jacht 800 Kilometer vor der US-Küste Feuer fing und unterging, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Der Sohn erlitt schwere Brandverletzungen. Beide Männer wurden in eine Klinik in Orlando im US-Bundesstaat Florida gebracht.

Die Air Force hatte in der Nacht zum Samstag ein Flugzeug in das Seegebiet geschickt, nachdem sie um Hilfe gebeten worden war. Die Segler hatten nach dem Notfall über ein Satellitentelefon Familienangehörige in Bremerhaven angerufen.

Die informierten die Feuerwehr, die wiederum die Seenotretter alarmierte, die den Notruf an die US-Küstenwache in Miami weiterleitete. Dort war nahezu zeitgleich ein automatisches Signal der brennenden Jacht eingegangen. Wegen der großen Entfernung vom Festland bat die Küstenwache die Air Force um Hilfe.

asc/dpa
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