Flüchtlingsfragen Warum seid ihr Deutschen nicht fröhlicher?

Hunderttausende Menschen sind nach Deutschland gekommen, weil sie ihre Heimat verlassen mussten. Hier sprechen sie über ihre Eindrücke vom neuen Alltag.
Mohamad Alsaleh

Mohamad Alsaleh

Foto: SPIEGEL ONLINE

Mehr als eine Million Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen: Familien mit Kindern und Großeltern, unbegleitete Teenager, Schwangere, Alte, Junge, Brüder, Schwestern. Sehr viel ist über die Ankömmlinge gesagt und geschrieben worden; Gutes, Schlechtes, Problematisches. Manchmal haben sie uns von ihrem langen Weg erzählt, von den Strapazen der Flucht, von Problemen, vom Ankommen.

Da waren zum Beispiel die Brüder Mohammed, Alaa und Mustafa Moazen, die von Damaskus nach Istanbul flüchteten und von dort eine lebensgefährliche Reise nach Sachsen antraten. Die Schülerin Beilsan aus Homs, die mit der deutschen Sprache zu kämpfen hatte, aber unbedingt auf dem Gymnasium bleiben wollte. Oder der Krankenpfleger Mutas und die Medizinstudentin Doaa al-Siab aus Damaskus, die sich nun in Parchim in Mecklenburg-Vorpommern eine Zukunft aufbauen.

Aber selten haben wir uns die Zeit genommen zu fragen, was sie fragen wollen. Was fällt ihnen auf in ihrem neuen Alltag? Was verstehen sie nicht? Was wundert sie? Wir haben deswegen herumgefragt: Was wollt ihr von uns wissen?

Wischen Sie sich durch die Fragen zum deutschen Alltag.

gam
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