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21. März 2018, 04:12 Uhr

Einsatz am Frankfurter Hauptbahnhof

So üben Polizei und Feuerwehr den Ernstfall

Geschminkte Statisten, Schuss- und Explosionsgeräusche, gesperrte Gleise: Am Frankfurter Hauptbahnhof haben Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr ihre groß angelegte Antiterrorübung begonnen.

Bundespolizei, Feuerwehr und Beamte des Frankfurter Polizeipräsidiums haben am Dienstagabend gemeinsam eine nächtliche Großübung am Frankfurter Hauptbahnhof gestartet. In mehreren fiktiven Szenarien übten sie im nördlichen Teil der Anlage den Einsatz im Fall eines Terroranschlags. Im übrigen Teil des Bahnhofs ging unterdessen der normale Betrieb weiter - allerdings getrennt durch Sichtschutzwände.

Die Bundespolizei hatte bereits am Vortag darauf hingewiesen, dass Schuss- und Explosionsgeräusche in der Nacht zu Mittwoch kein Grund zur Sorge seien, sondern Teil der Übung. Auch die zahlreichen geschminkten Statisten, die als blutende Verletzte am Bahnhof zu sehen seien, dienten nur einem realistischen Übungsgeschehen.

Mehrere Züge und S-Bahnen wurden für die Dauer der Aktion auf andere Gleise verlegt, die Übung sollte bis zum frühen Mittwochmorgen dauern. Per Durchsagen teilte die Bahn die neuen Abfahrtsorte mit. Zudem waren Bahn-Mitarbeiter am Ort, um Fragen zu Zugverbindungen zu beantworten und eventuelle Ängste von Reisenden auszuräumen, die nichts von der Übung wussten.

aar/dpa

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