kurz & krass Französischem Fischer geht U-Boot ins Netz

Dicker Fang: Einem französischen Fischer ist ein portugiesisches U-Boot ins Netz gegangen. Es verfing sich während einer Übung mit der britischen Marine im Netz der "Daytona".

Das U-Boot befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 55 Kilometer süd-südöstlich der Lizard-Halbinsel in Cornwall, teilte die französische Meerespräfektur für den Atlantik mit .

Das U-Boot sei sofort aufgetaucht und habe Kontakt mit dem Fischer aufgenommen, der sein Netz daraufhin abgetrennt habe. Der Generalstab der portugiesischen Streitkräfte in Lissabon erklärte, das Fischernetz sei vom U-Boot abgestreift worden. Die "Tridente" habe die Übung mit der britischen Marine fortsetzen können.

"Das war ein geringfügiger Zwischenfall", sagte ein portugiesischer Militärsprecher der Nachrichtenagentur Lusa. "Es gab keinerlei Schäden." Der französischen Behörde zufolge wurde niemand verletzt. Das knapp 68 Meter lange, in Kiel gebaute U-Boot steht seit 2010 im Dienst der portugiesischen Marine.

apr/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.