Region Rhône-Alpes Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Frankreich

Im südfranzösischen Montélimar hat die Erde gebebt. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Luftaufnahme von Montélimar an der Rhone
Hans Blossey/ imago images

Luftaufnahme von Montélimar an der Rhone


In Südfrankreich sind bei einem Erdbeben vier Menschen verletzt worden. Dies teilten die Behörden der Départements Drôme und Ardèche mit. In der Stadt Montélimar wurde demnach ein Mann beim Einsturz eines Gerüsts schwer verletzt. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das Nachbar-Département Ardèche meldete drei Leichtverletzte.

Laut der amerikanischen Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 4,8 und dauerte etwa zehn Sekunden. Es ereignete sich um 11.52 Uhr MEZ. Das französische Seismologie-Institut BCSF in Straßburg beziffert die Stärke auf 5,4. Es war das heftigste Erdbeben in der Region Rhône-Alpes seit dem Jahr 2004.

Die Erschütterungen waren in einem großen Gebiet im Südosten des Landes zu spüren - darunter in den Großstädten Montpellier und Lyon. Auch in den Kernkraftwerken Cruas-Meysse und Tricastin machte sich das Beben bemerkbar. Die Sicherheit der Anlagen sei aber zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, hieß es von den Betreibern.

Bewohner der besonders betroffenen Ortschaft Le Teil bei Montélimar wurden aufgerufen, vorerst im Freien zu bleiben und nicht in Gebäude zurückzukehren. Die Präfektur des Verwaltungsbezirks Drôme berichtete, es seien zunächst keine größeren Schäden festgestellt worden.

ala/dpa/AFP



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