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14. Oktober 2019, 23:53 Uhr

Gewalt im Amateurfußball

Schiedsrichter beleidigt und mit Steinen beworfen

Es kam zu regelrechten Jagdszenen: Bei Spielen in Mülheim und Essen wurden am Wochenende Schiedsrichter attackiert.

Wie groß das Problem der Brutalität gegenüber Schiedsrichtern in Deutschland ist, zeigen Szenen aus Mülheim an der Ruhr und Essen vom vergangenen Wochenende. In beiden Fällen ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Landfriedensbruch.

Mehrere Spieler einer Essener Kreisligamannschaft attackierten am Sonntag den Unparteiischen, weil sie mit einer seiner Entscheidungen unzufrieden waren. "Zunächst griff der Linienrichter den Schiedsrichter an, dann gingen mehrere Spieler der Altenessener Mannschaft auf den Schiedsrichter los und beleidigten ihn", teilte die Polizei mit. Der 40-Jährige flüchtete in eine Kabine, ein Spieler sowie der Trainer des Teams folgten ihm und griffen den Schiedsrichter weiter an. Ein Zeuge schritt ein und drängte die beiden aus der Kabine.

Bereits am Samstag wurde nach einer A-Junioren-Partie in Mülheim der 17 Jahre alte Schiedsrichter von einem Spieler der Gastmannschaft aus Essen getreten. Zudem bewarf später ein Spieler des Essener Teams das Auto, mit dem der Unparteiische abgeholt wurde, mit Steinen.

flg/dpa

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