Geldgeil Natalie Portman klagt über Hollywoods Hurengewerbe

Edles Gemüt: US-Schauspielerin Natalie Portman ist der Meinung, dass Frauen, die nur des Geldes wegen nach Hollywood gehen, nicht besser als Prostituierte sind. Sie selbst übernehme nur Rollen, die künstlerisch wertvoll seien, so der Filmstar.


London - Portman, die gerade in dem Action-Comic "V wie Vendetta" in den Kinos zu sehen ist, würde laut eigener Aussage nie an einer Produktion teilnehmen, nur weil die Gage hoch sei: "Ich möchte niemals nur für Geld arbeiten, weil man dann nichts weiter als eine Prostituierte ist", sagte die Jungmimin dem britischen "Independent".

Natalie Portman bei der Premiere von "V wie Vendetta" auf der Berlinale
Getty Images

Natalie Portman bei der Premiere von "V wie Vendetta" auf der Berlinale

Die 24-Jährige arbeitet seit Jahren als professionelle Schauspielerin und hat bereits 18 Filme gedreht, unter anderem "Mars Attacks" (1996) und "Cold Mountain" (2003). Die "Star-Wars"-Darstellerin mit einem Abschluss in Psychologie erklärte, aufs College gegangen zu sein, sei ihre beste Entscheidung gewesen. Die Erfahrung an der Havard-Universität habe ihr dabei geholfen, sich ein neues Leben aufzubauen: "Man kann nur einen Menschen darstellen, wenn man im richtigen Leben selbst einer ist. Das wichtigste an meiner College-Ausbildung ist, dass ich heute mein eigenes Leben habe und das habe ich für immer."

Portman wurde am 9. Juni 1981 als Natalie Hershfeld in Jerusalem geboren. Im Alter von drei Jahren zog sie mit ihren Eltern - einem israelischen Arzt und einer amerikanischen Künstlerin - in die Vereinigten Staaten. Bis zur achten Klasse besuchte sie eine jüdische Schule und wechselte dann auf eine Highschool, wo sie 1999 ihren Abschluss machte. Im Alter von zehn Jahren wurde sie in New York von einem Agenten in einer Pizzeria entdeckt. Den Künstlernamen Portman entlieh sie dem Mädchennamen ihrer Großmutter.

ala



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