Germanwings-Absturz Staatschefs reisen zur Unglücksstelle

Kanzlerin Merkel wird gemeinsam mit François Hollande und Mariano Rajoy die Unglücksstelle der abgestürzten Germanwings-Maschine besuchen. Außenminister Steinmeier ist bereits dort - und zeigt sich entsetzt.

Kanzlerin Merkel gibt nach dem Germanwings-Absturz eine Erklärung in Berlin ab
DPA

Kanzlerin Merkel gibt nach dem Germanwings-Absturz eine Erklärung in Berlin ab


Paris - Nach dem Absturz eines Germanwings-Flugzeugs in den französischen Alpen mit vermutlich 150 Toten wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch den Unglücksort besuchen. Merkel hatte am Dienstag zunächst alle Termine abgesagt, um sich über die Entwicklung auf dem Laufenden zu halten. Sie sei "tief erschüttert", hieß es.

Die Kanzlerin wird gemeinsam mit Frankreichs Staatschef François Hollande und Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy zur Absturzstelle in den französischen Alpen reisen.

Bereits am Dienstag waren Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zu der Unglücksstelle gereist. Steinmeier zeigte sich entsetzt über den Absturzort in Frankreich: "Vor Ort zeigt sich ein Bild des Grauens", sagte er am Dienstagabend. "Die Trauer der Familien und Angehörigen ist unermesslich. Wir müssen ihnen jetzt gemeinsam beistehen. Wir sind alle in großer Trauer vereint."

Steinmeier wurde am Unglücksort von französischen Sicherheitskräften gebrieft. "Ich danke im Namen der Bundesregierung dem französischen Innenminister, der Transportministerin Royal und allen französischen Einsatzkräften für ihren beispielhaften Einsatz", sagte er.

US-Präsident Barack Obama bot Merkel derweil in einem Telefonat seine Hilfe an. Der Absturz sei eine furchtbare Tragödie, sagte Obama. Die USA versuchten zudem herauszubekommen, ob auch Amerikaner an Bord des abgestürzten Flugzeugs gewesen seien, so der Staatschef.

kis/AFP/Reuters/dpa



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