Doch keine Weltkriegsbombe Evakuierung in Göttingen beendet

Rund 14.000 Menschen waren in Göttingen seit dem frühen Morgen aufgefordert, ihre Häuser wegen einer vermeintlichen Weltkriegsbombe zu verlassen. Jetzt gibt die Stadt Entwarnung - der Fund ist alles andere als explosiv.

Reste statt Bombe: Blechfässer, Schlacke und Tonziegel lösten in Göttingen eine Evakuierung aus
Swen Pförtner/ DPA

Reste statt Bombe: Blechfässer, Schlacke und Tonziegel lösten in Göttingen eine Evakuierung aus


Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat in Göttingen keine Bombe gefunden. Der Verdacht habe sich nicht bestätigt, sagte Stadtsprecher Dominik Kimyon. Die zuvor eingeleitete Evakuierung sei damit beendet. Alle Menschen könnten in ihre Häuser zurückkehren, so der Sprecher. Statt einer Bombe fand der Kampfmittelräumdienst Blechfässer, Schlacke und Tonziegel.

Nach einer ersten Untersuchung der Kampfmittelbeseitigungs-Experten war zunächst mitgeteilt worden, dass es sich bei dem bei Bauarbeiten entdeckten Objekt um eine Weltkriegsbombe handle. Kurze Zeit später korrigierte die Stadt ihre Angaben dann.

Auch eine Flugverbotszone wurde eingerichtet

In Göttingen mussten wegen des Bombenverdachts am Morgen rund 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Der Bahnverkehr ruhte in der Universitätsstadt. Die Bahn hatte Reisende dazu aufgerufen, sich über aktuelle Einschränkungen zu informieren.

Auch eine Flugverbotszone war über der Sperrzone eingerichtet worden. Sie hatte allerdings für den regulären Linienflugverkehr keine Auswirkungen, wie ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung sagte.

ene/dpa

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