Großbritannien Frau bringt ausgeliehenes Buch nach 63 Jahren zurück

"Besser spät als nie": Nach 63 Jahren hat eine britische Rentnerin ihrer früheren Schulbibliothek ein Buch zurückgebracht. Sie war beim Aufräumen in ihrem Haus darauf gestoßen.


Buchrückgabe mit ein paar Jahrzehnten Verspätung: Eine britische Rentnerin hat ihrer früheren Schulbibliothek nach mehr als sechs Jahrzehnten ein Buch zurückgebracht. Sie hatte die "Reise mit einem Esel durch die Cevennen" von Robert Louis Stevenson beim Aufräumen in ihrem Haus gefunden, wie die Bücherei am Freitag mitteilte. Laut Stempel hätte das Werk allerdings bereits 1953 an die North Walsham High School im englischen Norfolk zurückgegeben werden müssen.

Die Frau hatte Glück: Die Schule berechnet keine Gebühren für überzogene Leihfristen. "Die Dame, die das Robert-Louis-Stevenson-Buch zurückgab, entschuldigte sich, dass sie es nicht früher zurückgebracht habe - aber besser spät als nie", sagte Bibliothekarin Liz Sawyer.

Laut dem Guinness-Buch der Rekorde liegt die bislang höchste Strafgebühr für ein verspätet zurückgegebenes Buch bei umgerechnet 323 Euro. Dabei handelte es sich um ein 47 Jahre überfälliges Werk, dass die Tochter des Ausleihers 1955 an eine Bücherei im US-Staat Illinois zurückgab.

AFP



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