Gutachten Fliegender Sachse krachte mit 139 km/h in Kirchendach

Der als "Kirchenflieger" von Limbach-Oberfrohna bekannt gewordene Autofahrer hatte es wahrlich eilig: Einem Gutachten zufolge war der 23-Jährige mit 139 km/h unterwegs, als sein Fahrzeug über eine Böschung jagte und in ein Kirchendach raste.


Limbach-Oberfrohna - Das waren satte 89 Kilometer in der Stunde zu viel: Wie die Zwickauer Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, hat ein Gutachten ergeben, dass der 23-Jährige 139 Kilometer pro Stunde schnell war, als sein Wagen von der Straße abkam, über eine Wiese preschte und dann im Dach des örtlichen Gotteshauses landete.

Der Mann habe nicht nur das Tempolimit von 50 km/h in der Ortschaft missachtet, sondern sei auch noch auf dem falschen Fahrstreifen unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher. Zudem habe er 0,45 Promille Alkohol im Blut gehabt.

Der 23-Jährige hatte mit seinem spektakulären Unfall in der Nacht zum 26. Januar für Furore gesorgt. Mit seinem Auto war er eine Böschung hochgejagt. Der Wagen hob ab, flog 35 Meter weit und landete in sieben Metern Höhe im Kirchendach. Bei der gefährlichen Aktion war der Fahrer schwer verletzt worden.

Das Gebälk der Kirche wurde durch den Aufprall schwer beschädigt. Das Auto steckte völlig verkantet mitten im Dach fest und musste von einem Kran herausgehoben werden.

ala/dpa



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