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21. März 2010, 18:56 Uhr

Haus nicht abbezahlt

Achtlingsmutter droht Obdachlosigkeit

Vierzehn Kinder, aber kein Dach über dem Kopf? Weil sie ihr Haus nicht abbezahlt haben soll, könnte "Octomum" Nadya Suleman bald aus ihrem Haus rausgeschmissen werden. Der bisherige Besitzer fordert knapp eine halbe Million Dollar.

Los Angeles - Noch mehr Ärger für Achtlingsmutter Nadya Suleman: Die Alleinerziehende, die ihre Achtlinge vor knapp einem Jahr zur Welt brachte, wird nach einem Bericht der "Los Angeles Times" möglicherweise aus ihrem Haus ausziehen müssen. Sulemans Vater sei mit der Abzahlung des Hauses in Verzug, sagte Gläubiger Amer Haddadin der Zeitung. In dem Haus wohnt Suleman mit den Achtlingen und den sechs Kindern, die sie schon zuvor hatte. Jeder Geburt ging eine künstliche Befruchtung voraus.

Nach Haddadins Angaben hatte er mit Sulemans Vater für das 565.000 Dollar (415.000 Euro) teure Haus in La Habra, 30 Kilometer südöstlich von Los Angeles, eine monatliche Zahlung von 4000 Dollar vereinbart. Anfang des Monats hätte eine Abschlusszahlung von 450.000 Dollar fällig sein sollen. Das Geld habe er aber bis heute nicht bekommen.

"Ich war der Retter der Kinder", sagte Haddadin dem Fernsehsender KABC. "Aber was die Familie jetzt macht, ist nicht in Ordnung. Ich werde sie vor Gericht bringen." Sulemans Sprecher sagte, die Angelegenheit müsse zwischen ihrem Vater und Haddadin geklärt werden. "Sie ist nur das Opfer."

Suleman hatte im Januar vergangenen Jahres acht Kinder per Kaiserschnitt zur Welt gebracht, alle überlebten. Drei Kindermädchen helfen ihr täglich dabei, ihre nun vierzehn Kinder zu versorgen. Viele warfen der unverheirateten, arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin vor, ihre künstliche Befruchtung sei unverantwortlich und riskant gewesen. Zudem wurde Kritik laut, dass sie die Achtlinge ausnutze und in Fernsehshows vorführe.

hpi/dpa

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