Petition zum Super Bowl Hip-Hop statt Lady Gaga

In der Halbzeitshow beim Super Bowl zu singen, ist für viele Künstler wichtiger als so manche Trophäe. Gegen Lady Gagas geplanten Auftritt regt sich nun aber Widerstand. Zehntausende fordern mehr Rap.

REUTERS

Bieder wie so häufig - oder doch ein bisschen mehr Thrill? Lady Gagas geplanter Gig bei der Halbzeitshow des 51. Super Bowls am kommenden Sonntag in Houston löst Diskussionen aus. Im Netz formiert sich Widerstand, eine Petition hat bereits knapp 50.000 Unterstützer. Sie alle fordern: Tauscht Lady Gaga gegen die Rapper Migos und weitere Hip-Hop-Größen aus.

Mit den Atlanta Falcons sei während des Finals der Profiliga NFL bereits ein Team aus einer Hip-Hop-Community vertreten, heißt es in der Petition. Zudem sei Houston, der Austragungsort des Spiels, ebenfalls ein Zentrum der Musikszene. Da sei es höchste Zeit, die Auswahl des Rahmenprogramms zu überdenken.

Outkast-Rapper André 3000 und R&B-Star Erykah Badu sollten etwa die Nationalhymne singen, so die Forderung - derzeit ist für den Job Countrysänger Luke Bryan vorgesehen.

In der Halbzeit sollten dann der Petition zufolge die Gangsta-Rapper Migos, eine Kombo aus Atlanta, sowie Future, Outkast, Bun B und JayZ auftreten. Wenn man schon eine Show für Milliarden plane, heißt es in der Petition, dann doch bitte eine solche. Es wäre allerdings ein Wunder, wenn die NFL sich von den Forderungen umstimmen ließe.

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Super Bowl: Superstars als Pausenfüller

Wer in den vergangenen Jahren sonst so beim Super Bowl sang, sehen Sie hier. Das Spiel zwischen den Falcons und den New England Patriots beginnt um 17.30 Uhr (Ortszeit, 0.30 Uhr MEZ).

apr

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insgesamt 33 Beiträge
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Seite 1
siebke 30.01.2017
1. ????
Hat aber nicht irgendetwas mit Lady Gaga ihrer politischen Einstellung zu tun ??
sonntag500 30.01.2017
2. Wenn sich der Mob zusammen schließt ...
... und versucht, mit Petitionen bestehendes nach ihrem Gutdünken zu ändern. Hierzulande kommt dieses Phänomen auch langsam in Fahrt. Bürgerinitiativen, Unterschriftensammlungen, Demonstrationen - ein probates Mittel die Demokratie auszuhebeln. Hier ist es der Pausengesang, da der Kindergarten, das Asylheim, die Straße. Bürgerbewegte Lattemachiato-Trinker artikulieren ihr Unverständnis mit Unterschriftensammlungen im Namen ALLER Bürger. Was nimmt man sich da heraus?
akkzent 30.01.2017
3. HipHop und Gangsta-Rap - NEIN DANKE!
Als Death- und Blackmetal-Fan möchte ich dem Mainstream auch mein Genre nicht aufzwingen. An öffentlichen Veranstaltungen sind extreme Musikstile nicht zweckmässig. Bei HipHop und Gangsta-Rap muss ich einfach kotzen.
Dark Agenda 30.01.2017
4. Wirklich kein Thema
Ich möchte weder das eine noch das andere hören aber wenn juckt es wer zum Playback herumzappelt, Ton abschalten oder in der Pause umschalten und Stereoanlage an.
syssifus 30.01.2017
5. Früher
Opa Hoppenstett : "..früher war mehr Lametta."
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