Hochzeitspanik Bräutigam täuscht Überfall vor

Phantasie statt Verbindlichkeit: Mit einer wilden Räuberpistole hat ein angehender Ehemann versucht, seine eigene Hochzeit zu vertagen. Doch seine Lügengeschichte bescherte ihm Probleme - wegen Falschaussage muss er sich nun vermutlich vor Gericht verantworten.

Kuala Lumpur - Der 27-jährige Techniker aus Malaysia erstattete Anzeige gegen Unbekannt und behauptete, zwei mit Messern bewaffnete Männer hätten ihn am Sonntag in der Nähe eines Geldautomaten in Kulaijaya überfallen und beraubt.

Er sei ohne einen Cent zurückgeblieben und habe deswegen seinen Hochzeitstermin verschieben müssen, sagte er der malaysischen Zeitung "Star" zufolge der Polizei. Die jedoch schöpfte sofort Verdacht: Im Verhör gestand der Ehemann in spe dann tatsächlich, dass er mit der Falschaussage die eigene Hochzeit nach hinten verschieben wollte. Er muss jetzt selbst mit einer Anklage rechnen.

Ursprünglich sei die Hochzeit für Juli geplant gewesen, der zukünftige Schwiegervater jedoch habe darauf gedrängt, sie auf Februar vorzuverlegen, hieß es. Ob die Eheschließung trotz der Kapriolen des Bräutigams wie geplant stattfindet, war nicht bekannt.

ala/dpa
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