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Journalistin El-Hassan: »Ich war auch einfach komplett unreflektiert und uninformiert.«

Journalistin El-Hassan: »Ich war auch einfach komplett unreflektiert und uninformiert.«

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Tilman Schenk / WDR

Umstrittene WDR-Moderatorin El-Hassan »Ich schäme mich für diese Zeit«

Ist sie eine Antisemitin, relativiert sie islamistische Gewalt? Die Medizinerin und designierte WDR-Moderatorin Nemi El-Hassan sagt Nein – und äußert sich hier erstmals ausführlich zu den Vorwürfen gegen sie.
aus DER SPIEGEL 38/2021

SPIEGEL: Frau El-Hassan, Sie sollten ab November die WDR-Wissenschaftssendung »Quarks« moderieren. Dann deckte die »Bild«-Zeitung auf, dass sie vor sieben Jahren an einer judenfeindlichen Al-Quds-Demonstration teilgenommen haben. Ihnen wird vorgeworfen, eine Antisemitin zu sein. Was sagen Sie dazu?

El-Hassan: Womit soll ich anfangen? Grundsätzlich kann ich sagen, dass es ein Fehler war, auf diese Demo zu gehen, ohne mich vorher ausreichend zu informieren: Was das Ziel dieser Veranstaltung ist, inwieweit sie ideologisiert ist. Mir war nicht klar, dass diese Demos durch das iranische Regime ins Leben gerufen wurden.

Zur Person

Nemi El-Hassan, 28, lebt in Berlin und hat Humanmedizin an der Charité studiert. Auf TikTok klärt sie als @DoktorNotfall über akute medizinische Bedrohungen und richtiges Verhalten im Ernstfall auf. Sie hat den YouTube-Kanal »Datteltäter« mitgegründet, der auf satirische Art über den Islam aufklären will. El-Hassan arbeitete als Autorin für das ZDF-Magazin »Frontal« und erhielt 2018 den Europäischen Civis Online Preis für ihre Berichterstattung über eine der größten Neonazi-Versammlungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Im November sollte El-Hassan Moderatorin des Wissenschaftsmagazins »Quarks« im WDR werden.

SPIEGEL: Haben Sie an weiteren solchen Veranstaltungen teilgenommen?

El-Hassan: Ich war seit 2014 auf keiner Al-Quds-Demo mehr. Ich hasse Israel nicht. Ich wünsche mir eine dauerhafte friedliche Lösung für die Region. Ob das eine Einstaatenlösung ist oder eine Zweistaatenlösung – ich bin keine Politologin, ich kann nicht ausreichend einschätzen, was realistischer ist.

SPIEGEL: Es gibt Bilder, die Sie auf der Demonstration in Berlin zeigen. Sie tragen Kopftuch und einen Palästinenserschal, zeigen das »Victory«-Zeichen. Teilnehmer sollen »Israel vergasen« und »Sieg Heil« gerufen haben, es wehten Fahnen der Terrororganisation Hisbollah. Was wollten Sie dort?

El-Hassan: Es gab damals eine Gaza-Offensive. Ich hatte von den zivilen Opfern auf beiden Seiten gehört und wollte meine Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern ausdrücken. Dass diese Demo auf jeden Fall das falsche Mittel dafür war, das sage ich heute ganz klar. Ich habe nicht wegen einer antisemitischen Grundhaltung teilgenommen. Ich war auch einfach komplett unreflektiert und uninformiert.

Aus: DER SPIEGEL 38/2021

Grün war die Hoffnung

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SPIEGEL: Sie sind auf eine Al-Quds-Demonstration gegangen, ohne zu wissen, was eine Al-Quds-Demonstration ist?

El-Hassan: Ja. Ich war einfach der Meinung, ich muss irgendwo hingehen, um meine Solidarität zu zeigen. Viele meiner damaligen Bekannten aus dem konservativ-schiitischen Umfeld gingen dorthin. Ich war 20 Jahre alt. Ich habe mir damals keine Gedanken über den Hintergrund der Demo gemacht, wie ich das heute machen würde. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr in diesem konservativen Umfeld unterwegs. Ich gehe nicht mehr in diese Moscheen. Vieles ist mir persönlich zu eng geworden.

SPIEGEL: Wie haben Sie die Stimmung auf der Demonstration wahrgenommen?

El-Hassan: Ich denke, dass es auf solchen Demos schnell zu einer aufgeheizten Stimmung kommen kann. Die Leute sind emotionalisiert von den Berichten über das Grauen des Krieges. Und da sind nachweislich immer wieder Leute dabei, die Dinge sagen, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Die antisemitisch sind, den Holocaust relativieren, Menschen jüdischen Glaubens angreifen. Das ist mir inzwischen bewusst. Damals habe ich das nicht so erlebt.

»Es ist sehr schmerzhaft für mich, über den Menschen nachzudenken, der ich damals war.«

Nemi El-Hassan

SPIEGEL: Sie haben von den judenfeindlichen Parolen, von der antisemitischen Stimmung gar nichts mitbekommen?

El-Hassan: Es ist sehr schmerzhaft für mich, über den Menschen nachzudenken, der ich damals war. Ich habe diesen Teil meiner Geschichte verdrängt. In meiner Erinnerung habe ich lange geglaubt, nur Dinge wie »Free Gaza« gerufen zu haben. Jetzt, wo ich diese Zeit meines Lebens reflektiere, kann ich nicht ausschließen, Dinge gesagt zu haben, die antizionistisch sind und Israelfeindlichkeit bedienen. All das tut mir sehr leid. Ich schäme mich für diese Zeit.

SPIEGEL: Wann war Ihnen klar, auf was für einer Veranstaltung Sie gewesen sind?

El-Hassan: Ich kann nicht mehr auf den Tag genau rekonstruieren, wann ich welchen Artikel über die Demo gelesen habe. Ich war total überrascht, als die Bilder von damals jetzt aufgetaucht sind. Wie gesagt: Ich hatte das komplett verdrängt. Al-Quds spielt in meinem Denken keine Rolle. Ich habe keine Ahnung, wann die Demo zuletzt stattgefunden hat und wann sie das nächste Mal stattfinden wird.

SPIEGEL: Aber die Aufregung um die Bilder verstehen Sie?

El-Hassan: Natürlich. Mir ist klar: Das ist keine Demo, auf der man sich blicken lassen sollte, wenn man für eine pluralistische Gesellschaft einstehen möchte, wie ich das tue. Ich habe mich als Journalistin mit Rassismus beschäftigt, mit Menschenfeindlichkeit, auch mit Antisemitismus. Ich habe antisemitische Verschwörer im rechten Spektrum ausfindig gemacht. Dieser Kontext fehlt natürlich, wenn man nur dieses Bild sieht.

Muslimin El-Hassan 2016: »Ich bin in keiner Weise konservativ.«

Muslimin El-Hassan 2016: »Ich bin in keiner Weise konservativ.«

Foto: imago stock&people / imago images / Jens Jeske

SPIEGEL: Es gibt weitere Vorwürfe gegen Sie. Auf einem muslimischen Poetry Slam haben Sie einen Text über Palästina vorgetragen. Darin heißt es, Israel versuche »nie etwas anderes als den Staub des Todes zu verwalten«. Das Wort »Israel« nehmen Sie kein einziges Mal in den Mund. Wie stehen Sie zu Israel?

El-Hassan: Ich spreche dem Staat nicht das Existenzrecht ab. Ich habe mir den Text noch mal angeguckt, er stammt auch aus dieser Zeit, 2014. Der Text war ein Schnellschuss, so würde ich nicht mehr schreiben. Der Text ruft unnötig Emotionen hervor, die nicht konstruktiv sind und niemandem helfen.

SPIEGEL: Sie waren mit 20 stark politisiert. Woher kommt das?

El-Hassan: Das hat mit meinem persönlichen Hintergrund zu tun. Als Kind von Geflüchteten wurde ich immer mit Politik in Verbindung gebracht, das hat meinen Alltag bestimmt. Wenn man Residenzpflicht auferlegt bekommt und den Landkreis nicht verlassen darf, dann ist das eigene Leben politisch. Ich habe mir immer darüber Gedanken gemacht, wie mich die Gesellschaft wahrnimmt, wo mein Platz in dieser Gesellschaft ist.

SPIEGEL: Ihre Eltern stammen aus dem Libanon...

El-Hassan: ... mein Vater ist in Israel geboren, aber beide Eltern sind im Libanon aufgewachsen. Sie sind 1991 nach Deutschland gekommen.

»Ich bin seit 2019 in keiner Moschee gewesen.«

Nemi El-Hassan

SPIEGEL: Wann haben Sie den Islam für sich entdeckt?

El-Hassan: Ich bin in einer muslimisch geprägten Familie aufgewachsen, aber das hat jetzt für mich nicht so die große Rolle gespielt. Ich war auf einer katholischen Schule. Für mich war das eher so: Es gibt einen Gott, und man glaubt halt dran. Ich habe angefangen, mich mit dem Islam auseinanderzusetzen, als ich 15 war.

SPIEGEL: Sie haben mal gesagt, Ihre Gemeinde habe einen Ausflug nach Hamburg zur Blauen Moschee organisiert, als Sie in der elften Klasse waren.

El-Hassan: Meine Cousine ging damals in Moscheen und hat mich irgendwann mitgenommen. Einfach so. Sie meinte, lass uns mit zur Moschee nach Hamburg fahren, wir können umsonst übernachten und uns die Stadt angucken. Es ging mir eigentlich gar nicht darum, in der Moschee zu sein. Aber dann bin ich dort hängen geblieben. Es war das erste Mal, dass ich mit Spiritualität in Verbindung gekommen bin. Später habe ich einige Berliner Moscheen besucht, leider auch eine Moschee, in der 2020 eine Razzia stattgefunden hat. Dort war ich aber selten, vielleicht insgesamt zehnmal, zuletzt wahrscheinlich 2016, also weit bevor diese Razzia stattgefunden hat. Meine Heimatgemeinde war eine deutschsprachige schiitische Gemeinde, die nicht politisch und nie ins Visier der Behörden geraten ist. Dort war ich über all die Jahre Hunderte Male. Aber ich bin seit 2019 in keiner Moschee gewesen.

SPIEGEL: Die Blaue Moschee, also das Islamische Zentrum Hamburg, wurde damals schon vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie stand unter Verdacht, eine islamische Revolution anzustreben, Anhänger der Hisbollah gingen ein und aus. Wussten Sie das?

El-Hassan: Nein. Ich weiß, dass es sich total dämlich anhört, aber ich war 15 Jahre alt, als ich hingefahren bin. Einfach nur, weil ich dachte: cool, nach Hamburg. Ich habe mit 15 keinen Bericht des Verfassungsschutzes gelesen. Es stimmt, dass ich in den folgenden Jahren noch ein paarmal da war, aber nicht besonders häufig, nicht regelmäßig.

SPIEGEL: Wie blicken Sie heute auf die Moschee?

El-Hassan: Ich würde da heute nicht mehr hingehen. Ich bin nicht mit Menschen in Kontakt, die die Moschee leiten oder irgendwie eine tragende Rolle spielen. Ich distanziere mich klar vom iranischen Regime und von der Hisbollah, wenn es das ist, worauf Sie hinauswollen. Ich habe da keinerlei Affinität, im Gegenteil. Ich verurteile Menschenrechtsverletzungen überall auf der Welt, ich bin bestimmt nicht für die Unterdrückung von Frauen, religiösen Minderheiten und von Homosexuellen.

Designierte WDR-Moderatorin El-Hassan: »Ich würde mich freuen, wenn ich den Job machen darf.«

Designierte WDR-Moderatorin El-Hassan: »Ich würde mich freuen, wenn ich den Job machen darf.«

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Tilman Schenk / WDR

SPIEGEL: Wie religiös sind Sie?

El-Hassan: Ich würde sagen, dass ich ein spiritueller Mensch bin, dass ich an Gott glaube. Ich würde mich auch als Muslimin bezeichnen, aber ich bin in keiner Weise konservativ. Ich möchte, dass jeder Mensch unabhängig von seiner religiösen Überzeugung sich entfalten kann.

SPIEGEL: Woher wissen wir, dass das nicht alles nur Lippenbekenntnisse sind, weil Sie Ihren neuen Job retten wollen?

El-Hassan: Ich finde es schwierig, jetzt zu sagen: Ich habe jüdische Freunde, und mein bester Freund ist homosexuell. So was hört man oft, und das lässt sich schwer überprüfen. Ich will auch niemanden als Schutzschild vor mich stellen. Ich kann nur von meiner persönlichen Geschichte, meinem Werdegang erzählen. Ich habe den satirischen YouTube-Kanal »Datteltäter« mitgegründet. Darüber bin ich mit jungen Menschen muslimischen Glaubens in Kontakt gekommen, die so ganz anders waren, als ich es kannte. Ich bin zweimal nach Israel gereist. Einmal davon, weil ich an einem muslimisch-jüdischen Kunstprojekt teilgenommen habe. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt und all die Facetten, die zum Leben dort dazu gehören, mit eigenen Augen sehen dürfen. Ich war in einer jüdischen Siedlung ganz nah am Gazastreifen und zu Gast bei einer Frau, die sich bei Raketenbeschuss in einem Bunker verstecken musste, und trotzdem mit Frauen aus dem Gazastreifen Kontakt hielt. Die es geschafft hat, Freundschaften über die Grenze hinaus zu schließen. Und deren einzige Hoffnung es ist, dass irgendwann Frieden einkehrt und sie ihre Freundinnen eines Tages persönlich kennenlernen darf. Das alles hat mich sehr beeindruckt. Ich habe damals einen Text über diesen Tag auf einem Blog veröffentlicht. Ich kann nur sagen: Das ist meine Überzeugung. Und meine journalistische Arbeit ist eine Bestätigung dafür, die spricht für sich.

»Ich habe das Gefühl, dass versucht wird, ein Bild von mir zu zeichnen, das nicht der Wahrheit entspricht.«

Nemi El-Hassan

SPIEGEL: In einem Video der Bundeszentrale für politische Bildung sprechen Sie über Ihren persönlichen Dschihad. Sie sagen, dass Sie darunter »freundlich sein«, »arbeiten«, »geduldig sein«, verstehen. Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi von der Pädagogischen Hochschule Freiburg wirft Ihnen in der »Bild«-Zeitung eine Relativierung des Dschihads als »Kampf gegen Ungläubige« vor. Was erwidern Sie?

El-Hassan: Der Islamwissenschaftler, den Sie zitieren, vertritt nicht die Mehrheitsmeinung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an deutschen Universitäten. In manchen arabischen Ländern ist Dschihad ein männlicher Vorname. Das ist ein Begriff, der natürlich im deutschen Kontext oder im westlichen Kontext negativ behaftet ist, der auch viele Ängste transportiert. Aber bei dieser Aktion der Bundeszentrale für politische Bildung ging es ja genau darum: die Ursprünge dieses Begriffes zu erklären.

SPIEGEL: Wundert es Sie, dass dieser Punkt gegen Sie vorgebracht wurde?

El-Hassan: Ich habe das Gefühl, dass versucht wird, ein Bild von mir zu zeichnen, das nicht der Wahrheit entspricht.

SPIEGEL: Warum sollte Sie jemand falsch darstellen wollen?

El-Hassan: Darüber kann ich nur spekulieren. Ich weiß, dass viele Drohungen und offener Hass aus der rechten Ecke kommen.

SPIEGEL: Früher haben Sie Kopftuch getragen, inzwischen nicht mehr. Wann und warum haben Sie entschieden, es abzulegen?

El-Hassan: Das ist eine sehr persönliche Geschichte. Ich habe bisher nur mit sehr wenigen Menschen darüber gesprochen. Im Sommer 2019 war das. Ich stand vor dem Spiegel, wollte das Kopftuch eigentlich anziehen und habe zu mir gesagt: Nee, das bist du nicht mehr! Seitdem habe ich nie mehr Kopftuch getragen. Es war ein Teil meines Lebens, es ist ein Kleidungsstück, das für viel Gesprächsstoff sorgt, das was mit einem macht. Es wird sich viel an Frauen mit Kopftüchern abgearbeitet, sie sind häufig Gegenstand von gesellschaftlichen Debatten, ohne, dass man ihre Perspektive mit einbezieht. Das war ein langer Prozess, bis ich so weit war, darauf zu verzichten. Aber ich bin nicht prinzipiell gegen das Kopftuch: Jede muslimische Frau soll für sich entscheiden, was sie möchte.

SPIEGEL: Der Islamische Zentralrat Schweiz hat Sie für Ihre Entscheidung, den Hidschāb abzunehmen, öffentlich hart kritisiert. Welche Reaktionen haben Sie sonst noch erfahren?

Am anderen Ende der Leitung wird es plötzlich still. Sekundenlang.

SPIEGEL: Frau El-Hassan, sind Sie noch da?

Man hört sie weinen.

SPIEGEL: Brauchen Sie eine Pause?

El-Hassan: Nein. Es geht schon wieder. Es gab viel Hass. Einen Shitstorm, durch den ich nur irgendwie durchkommen wollte. Es kam aus konservativen Kreisen, aus extremistischen Kreisen. Ich habe diesen Backlash bekommen, das war sehr anstrengend.

SPIEGEL: Die Zeit, die Sie gerade durchmachen, ist mit Sicherheit auch anstrengend für Sie. Sie werden zur Moderatorin ernannt, ein neuer, aufregender Job. Und dann wird Vorwurf nach Vorwurf laut.

El-Hassan: Ich würde mich freuen, wenn ich den Job machen darf. Noch ist keine Sendung aufgezeichnet. Ich habe jedenfalls mega Lust auf die Aufgabe. Sie würde mir die Möglichkeit geben, mein medizinisches Wissen zu nutzen. Mal sehen, was daraus wird.

Wenige Stunden nach dem Interview gab der WDR bekannt, den geplanten Start der Moderation von Nemi El-Hassan bei »Quarks« vorerst auszusetzen. Die Vorwürfe gegen sie wögen schwer; es wiege aber auch schwer, »einer jungen Journalistin eine berufliche Entwicklung zu verwehren«. Deshalb sei eine sorgfältige Prüfung geboten.

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