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Neuer Podcast »Im Verhör« Die Akte Bushido

Bushido und sein Manager Arafat Abou-Chaker waren mal ein Herz und eine Seele. Inzwischen streiten sich Rapper und Clanboss vor Gericht. Wie konnte es dazu kommen? Darum geht es in der ersten Episode des Podcasts »Im Verhör«.

»Ich habe noch immer Angst vor ihm«, das sagt Bushido in diesem Podcast über seinen ehemaligen Musikmanager Arafat Abou-Chaker. Zum Interview mit SPIEGEL TV kommt der Rapper nicht allein: Mehrere Beamte des Landeskriminalamts Berlin begleiten ihn. Bushido steht derzeit wegen einer Gefährdungslage unter Polizeischutz.

Denn Arafat Abou-Chaker ist nicht irgendwer. Der Mann steht an der Spitze einer berüchtigten Großfamilie, deren Mitglieder bei der Berliner Polizei unter anderem wegen Prostitution, Raubüberfällen, Körperverletzung, Geldwäsche und Drogenhandel aktenkundig sind.

Früher waren Arafat und Bushido ein erfolgreiches Team. Doch aus der Freundschaft der beiden ist Hass geworden, nachdem der Musiker die Geschäftsbeziehung zu seinem Manager und Schutzpatron gekündigt hat. Nun steht Abou-Chaker wegen räuberischer Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue vor Gericht. Bushido ist in dem Prozess Zeuge und Nebenkläger.

Wie kam es zum Zerwürfnis? Um wie viele Millionen geht es eigentlich? Welche Macht hat der Clan der Abou-Chakers im Rap-Business? Und warum führte ausgerechnet ein stinknormaler Gartenzaun zur Eskalation? All das klärt die erste Episode dieses Podcasts.

»Im Verhör« bei Christina Pohl sind die beiden Investigativreporter Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. Sie recherchieren seit Jahren im Milieu der kriminellen arabischstämmigen Großfamilien. Für ihre Dokumentationen haben sie den Bayerischen Fernsehpreis gewonnen, ihr Buch »Die Macht der Clans« ist ein SPIEGEL-Bestseller.

Die aktuelle Folge hören Sie hier:

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Hinweis der Redaktion: Aggro Berlin widerspricht Bushidos Darstellung der Vertragsauflösung:

»Aggro Berlin hat nie einen Kauf des Masterbands an dem Album ›King of Kingz‹ behauptet. Es gab vielmehr einen Lizenzvertrag, der eine marktübliche Beteiligung von Bushido vorsah. Darüber hat es zu dieser Zeit auch nie Streit gegeben. Aggro Berlin verlangte nie Geld für die Auflösung seines Künstlervertrages. Verlangt wurde eine Vereinbarung zu branchenüblichen Lizenzbeteiligungen. Für die Auflösung des Vertrages kamen Bushido und Herr Abou-Chaker nicht nur zu zweit, sondern mit 6-8 Personen ins Label-Office. Aggro Berlin wurde unter Anwendung von Gewalt und Drohung mit einem Langmesser zur Unterschrift gezwungen.«

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.

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