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17. Juni 2019, 16:05 Uhr

Fehlgeschlagener Zaubertrick

Entfesselungskünstler nach Stunt im Ganges vermisst

In Indien wird ein Zauberkünstler vermisst, der sich gefesselt im Fluss Ganges versenkte. Zuvor sagte er: "Sollte ich es schaffen, wird es magisch. Wenn ich es nicht schaffe, ist es tragisch."

Familienmitglieder, Reporter und Polizisten sahen zu: Ein indischer Entfesselungskünstler hat sich mit einem Seil und Ketten gefesselt in den Ganges fallen lassen, um sich dann selbst zu befreien. Doch der Stunt schlug offenbar fehl. Der Mann wird vermisst. "Wir befürchten, dass er im Fluss ertrunken ist", sagte Syed Waquar Raza von der Wasserschutzpolizei am Ganges der Nachrichtenagentur AFP zufolge. Ein Angehöriger sagte demnach: "Wir sind noch immer auf der Suche."

Chanchal Lahiri, bekannt unter seinem Künstlernamen Jadugar Mandrake (Zauberer Mandrake), hatte sich am Sonntag in Kalkutta in einem grell-gelb-roten Kostüm und fest verschnürt in den Ganges fallen lassen. Der Polizei zufolge wollte er demonstrieren, wie schnell er sich aus eigener Kraft befreien kann.

Artist benennt Schwierigkeiten

Vor dem mutmaßlichen Unglück hatte Lahiri gesagt, er habe vor 21 Jahren einen ähnlichen Stunt am selben Ort erfolgreich gemeistert. "Ich befand mich mit Ketten und Schlössern gefesselt in einer schusssicheren Glasbox und wurde von der Howrah-Brücke heruntergelassen. Innerhalb von 29 Sekunden befreite ich mich", sagte er.

Der etwa 40 Jahre alte Artist räumte vorab jedoch ein, dass eine Befreiung dieses Mal schwierig werden könnte: "Sollte ich es schaffen, mich zu befreien, wird es magisch sein. Wenn ist es nicht schaffe, ist es tragisch." Bei einer ähnlichen Aktion 2013 war Lahiri von Zuschauern angegriffen worden. Sie hatten beobachtet, wie er sich durch eine Tür aus einem verschlossenen Käfig befreit hatte.

apr/AFP

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