Indonesien Dutzende Tote und Verletzte nach Sturzfluten

Heftige Regenfälle haben in der indonesischen Provinz Papua Sturzfluten ausgelöst. Mindestens 73 Menschen wurden getötet, viele weitere wurden verletzt.

FRANS/ EPA-EFE/ REX

Bei Sturzfluten in Indonesien sind mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben wurden bei dem Unglück in der östlichen Provinz Papua Dutzende weitere schwer verletzt. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes teilte mit, die Opferzahl könne noch steigen.

Die Katastrophe ereignete sich am Samstag in der von Bergen umgebenen Stadt Sentani nahe der Provinzhauptstadt Jayapura. Sintflutartige Regenfälle hätten Sturzfluten ausgelöst, durch die Häuser überspült und zwei Brücken beschädigt worden seien, sagte der Behördensprecher.

Ihm zufolge waren die örtlichen Behörden bereits früher vor Überflutungsrisiken als Folge der Abholzung der angrenzenden Berge gewarnt worden.

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Heftige Regenfälle: Überschwemmungen in indonesischer Provinz Papua

Rettungsteams versuchten derzeit noch, Zugang zu weiteren Katastrophengebieten zu bekommen. Das Hochwasser ging den Angaben zufolge zwar zurück, dennoch mussten weiterhin Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Überschwemmungen kommen in dem südostasiatischen Land häufig vor, insbesondere in der Regenzeit von Oktober bis April. Im Januar waren bei Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sulawesi Dutzende Menschen ums Leben gekommen.

cop/dpa/AFP/Reuters



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