Nordwesten des Landes Mindestens fünf Tote bei Erdbeben in Iran

Bei einem Beben der Stärke 5,9 sind in Iran mehrere Menschen ums Leben gekommen, mehr als 120 wurden verletzt. US-Experten hatten zuvor "erhebliche Opferzahlen" befürchtet.

US-Karte des Erbebengebiets: Iran liegt auf mehreren tektonischen Bruchlinien
USGS/HANDOUT/EPA-EFE/REX

US-Karte des Erbebengebiets: Iran liegt auf mehreren tektonischen Bruchlinien


Um 2.20 Uhr am Morgen wackelte die Erde: Bei einem Erdbeben in Iran sind in der Nacht zum Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 120 weitere erlitten nach Angaben der Sicherheitsbehörden Verletzungen. Das Staatsfernsehen sprach von einem "moderaten" Beben.

Nach Angaben des seismologischen Zentrums an der Universität Teheran hatte das Erdbeben die Stärke 5,9. Das Zentrum des Bebens lag demnach in acht Kilometern Tiefe, rund 120 Kilometer südöstlich der Stadt Tabris in der nordwestlichen Provinz Ost-Aserbaidschan.

Demnach gab es vier Nachbeben, deren Stärke zwischen 4,1 und 4,8 betrug. Die US-Erdbebenwarte hatte zuvor gewarnt, es sei mit "erheblichen Opferzahlen" zu rechnen.

Iran liegt auf mehreren tektonischen Bruchlinien, weshalb es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Im November 2017 wurden bei einem Beben der Stärke 7,3 in der westlichen Provinz Kermanschah 620 Menschen getötet. 2003 war bei einem Beben der Stärke 6,6 die alte Stadt Bam zerstört worden. 31.000 Menschen starben damals.

jok/AFP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.