Bei "Irma" aufs Brett 16-jähriger Surfprofi stirbt in Hurrikan

Die Jagd nach der perfekten Welle endete für Zander Venezia tödlich. Der 16-jährige Profisurfer war vor seiner Heimatinsel Barbados im Wasser - während des Hurrikans "Irma".

Zander Venezia
Paul A. Hebert/Press Line/Splash

Zander Venezia


Zander Venezia stieg während des Hurrikans "Irma" vor seiner Heimatinsel Barbados mit anderen Wellenreitern ins Karibische Meer. In der aufgepeitschten See erhoffte er sich spektakuläre Bedingungen. Diese Jagd nach der perfekten Welle hat der 16-jährige Profisurfer nun mit dem Leben bezahlt.

Venezia fiel laut Magazin "Surfline" von seinem Board und wurde im flachen Wasser an einem Riff gefährlich verletzt. Er sei durch den Aufprall bewusstlos geworden und ertrunken, sagte Surfer-Kollege Alan Burke dem Blatt unter Berufung auf die Autopsie. Knochen habe er sich keine gebrochen.

"Zander hat geblutet und sich nicht bewegt. Man hat versucht, ihn schnell aus dem Wasser zu bringen, aber das war schwierig", sagte Burke "Surfline" zu dem Unfall, der sich bereits am Dienstag ereignete. Der Transport bis in die Klinik dauerte demnach quälend lange 75 Minuten, Wiederbelebungsversuche scheiterten.

Venezia verloren zu haben, schmerzt Burke den Angaben zufolge sehr. "Er war für mich wie ein Sohn", sagte er.

apr/sid

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