Pinkelschaden in Japan Hunde-Urin bringt Ampelmast zu Fall

In Japan ist ein Ampelmast umgefallen – offenbar, weil er auf Hunde besonders anziehend wirkte. Experten entdeckten bei der Spurensicherung eindeutige Hinweise, was die Korrosion ausgelöst haben dürfte.
Hund in Japan (im Februar)

Hund in Japan (im Februar)

Foto: Yoshio Tsunoda / imago images/AFLO

Mit dem Markieren ihres Reviers folgen Hunde ihrem Urinstinkt. Manchem Straßenverkehrsbeamten in Japan dürfte der Urin der Tiere aber ganz schön stinken. Denn Hunde haben mit ihrer Notdurft mutmaßlich einen Ampelmast zu Fall gebracht.

Lebensdauer nicht mal zur Hälfte erreicht

Eine Untersuchung des am Fuß abgebrochenen Eisenmastes durch Spezialisten der Polizei habe eine 40-mal höhere Menge an Hunde-Urin nachgewiesen als bei anderen Masten, berichtete der japanische Fernsehsender NHK aus der Stadt Suzuka in der Präfektur Mie. Daher vermuten die Experten, dass der Ampelmast an einer Kreuzung Opfer von Korrosion durch die Notdurft der Tiere wurde.

Neben dem Mast verläuft dem Bericht zufolge ein Pfad, auf dem Hundebesitzer ihre Lieblinge Gassi führen. Der Pfeiler habe eigentlich eine Lebensdauer von rund 50 Jahren, fiel aber schon nach 23 Jahren um, hieß es.

Verletzt wurde durch den Maststurz niemand.

apr/dpa
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